#034 - Mit Lukas Haunerland: Frohes Neues Feuerpferd

Shownotes

Zum Jahresauftakt ist Lukas Haunerland zu Gast – Musiker, Entertainer, Radiostimme und einer der Menschen, die aus drei Stichworten in Sekunden einen Song bauen können. Gemeinsam mit Daniel geht es um große und kleine Umbrüche: Das Jahr 2026 startet astrologisch als seltenes Feuer-Pferd-Jahr, das zuletzt vor 60 Jahren stattfand. In Gelsenkirchen erschüttert ein spektakulärer Bankraub mit 3.200 aufgebrochenen Schließfächern die Sicherheitsdebatte. Lukas gibt uns außerdem einen Einblick, wie es sich anfühlt, 365 Tage nicht wirklich zu Hause zu sein. Außerdem: 7 % Mehrwertsteuer auf Speisen, 21 Euro-Länder und warum die Zahl 1,95583 für viele Bulgaren mehr Geschichte ist als Wechselkurs. Eine Folge zwischen Neuanfang, Staunen und dem Gefühl: Das Jahr hat gerade erst begonnen.

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Gast: Lukas Haunerland (instagram.com/lukashaunerland • lukashaunerland.de) • Redaktion & Host: Daniel Boschmann (danielboschmann.com) • Schnitt & Produktion: Kevin Blume (kevinblume.de)

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00:00:00: Aber stopp, stopp, stopp, erstmal.

00:00:01: Frohes Neues.

00:00:02: Frohes Neues, ja.

00:00:03: Boschie, alles Gute.

00:00:04: Ach so, nee, aber verstehst du eigentlich noch unsere Sprache?

00:00:07: So jetzt erstmal Sauber die Cup oder so ähnlich?

00:00:09: Sauber

00:00:09: die Cup, genau, ganz richtig.

00:00:11: Mit Pea am Ende, ne?

00:00:12: Genau, der Mann sagt Cup, die Frau sagt Car.

00:00:14: Ja.

00:00:15: Und der erste Satz war immer Put-Parser Englis meiner Cup.

00:00:18: Also sprichst du Englisch?

00:00:20: Weil es natürlich mir leichter fallen würde, wenn der Teil dann aber auf... Thai antwortet, weil er denkt, oh, der kann ja Thai sprechen, dann war ich meist am Ende.

00:00:25: Also es reichte für das, wie nennt man das, das Restaurant-Thai, das war okay.

00:00:30: Was hast du immer bestellt, wenn du hohe hattest?

00:00:32: Aoning Patsu-Yu.

00:00:33: Patsu-Yu-Gai.

00:00:34: Aoning

00:00:34: Patsu-Yu?

00:00:35: Patsu-Yu ist das Nudelgericht und Gai ist das mit Hähnchen.

00:00:38: Also Aoning, ich nehme ein Patsu-Yu-Gai-Nakab.

00:00:41: Hm, das klingt aber lecker.

00:00:43: Manchmal habe ich es, wenn ich mit anderen Menschen am Tisch das, das in eine Frage formuliert.

00:00:49: Mi Patsu-Gai-Nakab, weil es nochmal ein bisschen so... Habt ihr das vielleicht?

00:00:52: Ach ja, das klingt gut, aber eigentlich ist es nur Schäuble.

00:00:55: Aha,

00:00:56: der feine Herr Weltgereister.

00:01:09: Es ist Freitag, der zweite erste, hier ist Daniel Boschmann mit Zeitag.

00:01:14: Wir rechnen mit der Woche ab.

00:01:16: Vielleicht auch mit ein bisschen mit dem Jahr.

00:01:17: Ich schnappe mir die aktuellen Zahlen mit den Geschichten daneben und dahinter.

00:01:21: Erst die Meldung, dann das Abschweifen, das ist hier der Auftrag.

00:01:24: Heute mit einem ganz besonderen Gast.

00:01:27: Champs-Sognier.

00:01:29: Spieleerfinder, Radiogesicht und Fernsehstimme,

00:01:32: frühe

00:01:32: Aufsteher und Globtrotter.

00:01:35: Der Junge am Klavier mit seiner unerschöpflichen musikalischen Kreativität.

00:01:40: Man gibt ihm drei beliebige Stichworte wie Duschvorhang, Mettbrötchen und Weltfrieden und innerhalb von Sekunden hat er eine Hymne parat, die so eingängig ist, dass man sie schon in der Mittagspause vor sich hinsummt.

00:01:51: Er lässt.

00:01:52: andere Glänzen, indem er ihnen die Bühne bereitet, nur um dann im richtigen Moment wie ein Katapult der Schlagfertigkeit präzise zuzuschlagen.

00:02:01: Er ist der Typ Mensch, mit dem man, und das weiß ich aus eigener Erfahrung, nachts um drei in einer Berliner Eckkneipe philosophieren kann oder eben morgens um fünf Uhr dreißig ganz Deutschland unterhält.

00:02:12: Er ist derjenige, der in der Mongolei einfach so, weil er Skannen durch die Steppe reitet, bei Nomaden schläft und fermentierte Pferdemilch trinkt.

00:02:22: Er ist aber auch derjenige, der am Kilimanjaro fast erfriert, weil man nicht richtig packen konnte.

00:02:28: Fünf Sterne-Charakter ist er.

00:02:30: Überall zum Hinnehmen.

00:02:31: Kurzum wäre ich nicht schrecklich allergisch, könnte ich mit ihm jetzt Pferdestilen gehen.

00:02:36: Er ist Musiker, Entertainer, Moderator, Sympathieträger, Und On Public Demand, weil die meisten Leute ihn hier in dem Podcast haben wollten.

00:02:45: Und dafür kann er nichts.

00:02:47: Er ist auch noch VfL-Buchen-Fan.

00:02:50: Irgend ein Manko hat jeder.

00:02:51: Ein Hoch auf den Mann, der uns zeigt, dass man auch vor Sonnenaufgang schon ein echtes Genie sein kann.

00:02:56: Er ist Kollege, er ist Freund und er ist heute am ersten, ersten.

00:03:00: Also in Klammern am zweiten, weil heute ist Herr Freitag, mein Gast.

00:03:04: Er heißt Luca Saunerland.

00:03:06: Meine Güte, Boschie.

00:03:08: Ich bin sprachlos, ich bin wirklich sprachlos.

00:03:10: Warum?

00:03:11: Das ist ja eine Rampe, da ist doch der Podcast schon vorbei, oder?

00:03:14: Ich hatte wenig Zeit heute, deswegen...

00:03:18: Wirklich, vielen, vielen Dank für diese wunder, wunderschönen Worte.

00:03:22: Es ist, ja, wie gesagt, ich bin sprachlos.

00:03:24: Das ist ein nach Hause kommen, wie man sich es schöner nicht hätte vorstellen können.

00:03:28: Lukas, ich bin ja nun auf ganz, ganz vielen Wegen zu dank verpflichtet.

00:03:31: erstmal, weil du mich jahrelang begleitet hast und ein treuer Weggefährte Kollege und ich habe eben schon gesagt, Freund geworden bist.

00:03:38: Gleichzeitig aber auch, weil du Minuten nach deiner Landung in Deutschland meinen Telefonanruf ertragen hast, nachdem du aus dem ein Jahr Ausland zurückkommst und ich sofort frage, hallo, du, sag mal, ich hätte dich gerne mal im Podcast.

00:03:52: Und was sagt der Haunerland?

00:03:53: Ja, warum eigentlich nicht?

00:03:55: Ja, aber gedacht hat er von wegen, darf ich bitte erst mal landen?

00:03:58: Darf ich bitte erst mal ankommen, bevor ich mit irgendwem über mein Jahr spreche oder so?

00:04:02: Da dachte ich erst kurz, was hat er für einen Zeitdruck?

00:04:07: Aber in dem Moment, ja genau, habe ich dann einfach ja gesagt und dann hatte ich ja ein paar Tage Zeit, um erstmal anzukommen, durchzuatmen, ein paar liebe Menschen in den Arm zu nehmen und jetzt nämlich dich auch gerne in den Arm.

00:04:18: Yes, ich nehme dich auch sehr gerne in den Arm und wir müssen eine Sache vorweg schicken.

00:04:23: Also für alle, die jetzt nicht zwingend Frühstücksfernsehen-Junkies sind, was wir beide nicht nachvollziehen können.

00:04:28: Wir beide standen sehr lange, sehr oft, ab fünf Uhr, dreißig vor der Kamera, meist schon ab vier Uhr morgens in zusammen einem Büro und haben darüber nachgedacht, mit welchem Lebensgefühl wir die Menschen in den Tag entlassen werden oder begleiten werden.

00:04:40: Jetzt ist es so, dann hast du gesagt, irgendwann mal, darüber können wir gleich kurz sprechen, hast du gesagt, ja, aber ich suche jetzt was anderes im Leben, ich hau jetzt mal kurz ab.

00:04:48: Dann bist du zurückgekommen und du hattest mich ja vorher schon angerufen, weil ich ja im Pfeil der Fälle dich mit einem Klavier vom Flughafen abholen sollte.

00:04:56: Da deswegen allein.

00:04:58: Also deswegen war ich ja quasi.

00:05:00: Verstehst du?

00:05:02: Mhm.

00:05:02: Starten wir in die Folge.

00:05:06: Das Jahr des Pferds.

00:05:07: Aber nicht irgendein Pferd.

00:05:09: Die Konstellation gab es das letzte Mal vor sechszig Jahren.

00:05:12: Und die Parallelen zu heute, die sind verblüffend.

00:05:17: Auch hier im Westen nichts Neues.

00:05:19: Der Louvre ist ohne großes Drama ins neue Jahr gekommen.

00:05:21: Surprise, aber ... ... und das ist nicht zu glauben.

00:05:31: Es ist eines der spektakulärsten Verbrechen der deutschen Geschichte.

00:05:34: Nur, wie kann das tagelang nicht aufgefallen sein?

00:05:37: Der Einbruch in der Sparkasse Gäsekirchenbuhr.

00:05:41: Wirkt wie Teil zwei einer Serie.

00:05:43: Das Verbrechen gab es nämlich quasi schon mal.

00:05:46: Dreihundertfünfundsechzig Tage Ausland.

00:05:48: Ein Jahr nicht zu Hause.

00:05:50: Wir fragen ihn, lieber Lukas, wie geht das eigentlich?

00:05:52: und wie ist das dann eigentlich so mit all den Erwartungen?

00:05:55: Sieben.

00:05:56: In der Gastronomie gibt's ab jetzt wieder den ermäßigten Steuersatz.

00:05:59: Sieben statt neunzehn.

00:06:00: Wird Essen gehen jetzt günstiger?

00:06:02: Und?

00:06:03: Eins Komma Neun, Fünf, Fünf, ach, drei.

00:06:06: Dobre Dorschli, herzlich willkommen.

00:06:08: Bulgarien ist jetzt offiziell das einundzwanzigte Mitglied der Eurozone.

00:06:12: Was dieser historische Moment mit Deutschland zu tun hat und warum Thailand, da wo der Mann, mit dem ich gerade spreche, gerade herkommt, quasi mal kurzfristig illegal Mitglied der Eurozone war.

00:06:24: Das gibt's jetzt in der Folge.

00:06:26: Lukas, ich habe eine Grundangst vor mir.

00:06:30: Eine Grundangst, dass ich zu einem Menschen spreche, der sich ja ganz bewusst von der Welt Nachrichtenlage abgekapselt hat.

00:06:37: Wie nah bin ich da an der Realität?

00:06:39: Absolut, wirklich.

00:06:40: Ich habe, weil ich eben einen Job hatte oder weil wir einen Job hatten, wo man sich doch täglich irgendwie damit beschäftigen muss, was passiert gerade in der Welt.

00:06:47: Man guckt morgens, mittags, abends.

00:06:49: Darum hatte ich das große Bedürfnis, diese ganze Nachrichtenflut mal zu stoppen.

00:06:53: Und ich habe tatsächlich die ersten fünf Monate meiner Reise alles ausgehabt.

00:06:58: Ich hatte kein WhatsApp mehr an, kein Insta sowieso.

00:07:00: Ich habe E-Mails wirklich nur für meine Eltern, falls irgendwas ganz Schlimmes passiert, offen gelassen.

00:07:05: Und ja, auch danach, wenn ich dann mal Kontakt hatte nach Deutschland, diese Nachrichten einfach gar nicht mehr verfolgt.

00:07:12: Dass es dir gelungen ist, finde ich spektakulär.

00:07:15: Und es gibt dann jetzt, wo ich wieder in Deutschland bin, wirklich Momente.

00:07:17: Ich stand an der Supermarktkasse und sehe in einer illustrierten Julia Klöckner und Jörg Pilawa, das erste Pen.

00:07:25: Ich hab gedacht, was ist denn

00:07:26: hier passiert?

00:07:27: Was ist denn da

00:07:28: los?

00:07:29: Das hatten wir nicht auf unserer Bingo-Karte, ne?

00:07:31: Dann hat irgendwer was von Papst Leo erzählt, wer ist Leo?

00:07:34: So, was noch alles passiert, ja, diese ganze Louvre-Geschichte, die jetzt so nach und nach zu mir rüber kommt, also es ist wirklich, natürlich verpasst man viel.

00:07:42: Auf der anderen Seite muss man auch sagen, Es sind alles Dinge, die auch ohne mich irgendwie funktionieren.

00:07:47: Also mein Leben geht trotzdem weiter, das Leben der anderen geht weiter.

00:07:50: Es tut dann gar nicht so weh, dass man mal ein Jahr lang nichts mitbekommt.

00:07:54: Ich hoffe, ich bin schnell wieder drin, aber das werden wir sehen.

00:07:58: Ja, also dafür, wenn wir dir jetzt... Also, sieh doch diesen Podcast als Serviceleistung an dir.

00:08:04: Du kannst jetzt ab Folge eins hören, weil Louvre war bei mir, sagen wir mal, ein Suchthema.

00:08:09: Ist jetzt ein bisschen weniger geworden, weil... Aber jetzt kommt ja zum Glück die Sparkasse Gelsenkirchenbauer.

00:08:15: Also, einen Verbrechen gibt's hier immer.

00:08:16: Und ich habe mir gedacht, wir fangen mal langsam an mit dem Jahr.

00:08:20: Wir sind ja alle noch so in einem Neujahrskater unterwegs.

00:08:23: Und deswegen erst mal das Thema hier.

00:08:27: Nach dem chinesischen Horoskop ist das Jahr des Pferdes.

00:08:33: Um ganz genauer zu sein, handelt es sich um das Jahr des Feuerpferdes.

00:08:37: Da wir heute den zweiten Ersten haben, befinden wir uns calendarisch noch in der Übergangsphase.

00:08:42: Das chinesische Neuer richtet sich nach dem Mond.

00:08:45: und beginnt dieses Jahr erst am siebzehnten Februar, nur das zum Vorwissen.

00:08:49: Allerdings kann man schon heute darüber sprechen, was wartet da auf uns?

00:08:53: Bis zu diesem Tag befinden wir uns quasi noch im Jahr der Holzschlange.

00:08:56: Klingt im Gegensatz zum Feuerpferd nicht so cool?

00:09:00: Und dann gleich die Grötchenfrage an dich, lieber Lukas, wie hältst du es mit der Religion?

00:09:06: Ich bin katholisch

00:09:06: tatsächlich.

00:09:08: Mit dem Horoscope gar nicht, aber natürlich ... Wenn ich katholisch war, auch in Bangkok tatsächlich in der deutschen Gemeinde irgendwann, um einfach Anschluss in die deutsche Community zu bekommen.

00:09:18: Allerdings mit Religion und diesen, mit Sternzeichen und sowas.

00:09:22: Und ja, das weiß, was weiß ich, habe ich eigentlich nichts zu tun.

00:09:25: Ich habe es tatsächlich auch mitbekommen, dass das das Jahr der Schlange war, weil natürlich in Asien das noch viel, viel größer gefeiert wird als das eigentliche Silvester.

00:09:33: Ich war tatsächlich letztes Jahr in Bangkok ein bisschen enttäuscht, weil Silvester haben eigentlich nur die Touristen gefeiert und das chinesische Neujahr dann im Februar oder wann das war, war viel viel größer.

00:09:43: Daher hätte ich auch gewusst, dass gerade der Schlange läuft, was das fährt jetzt ab Februar dann da zu suchen, das weiß ich aber noch nicht.

00:09:50: Jetzt bist du ja quasi unser Auslandskorrespondent.

00:09:52: Wir werden gleich noch deep dive-mäßig in dein Jahr einsteigen.

00:09:55: Aber wenn du sagst, die feiern das wirklich, was haben die denn gesagt zu Schlange?

00:09:59: Was für eine Bedeutung hat das da drüben?

00:10:02: Hast du darüber mal geredet?

00:10:03: Nein, das weiß ich nicht.

00:10:04: Ich weiß nur, dass einfach die Straßen wesentlich pompöser geschmückt waren und alle Feiertag hatten und so.

00:10:10: Wir wollen uns jetzt zusammen tief in das Feuerpferd-Thema einlesen.

00:10:14: Beziehungsweise, ich habe recherchiert.

00:10:16: Erste Frage, was ist ein Feuerpferd?

00:10:18: Ja, pass auf, was ist ein Feuerpferd?

00:10:19: Genau.

00:10:20: Das Pferd symbolisiert im chinesischen Tierkreis Freiheit, Unabhängigkeit, Tempo und Leidenschaft.

00:10:26: Da kommt man noch mit, ne?

00:10:27: In Kombination mit dem Feuerelement bedeutet das für das für das für das für das für das für das für das für das für das für das Dynamik und Taten drang, lese ich, es ist ein Jahr des Aufbruchs.

00:10:36: Projekte, die lange stagnierten, könnten plötzlich rasant an Fahrt aufnehmen.

00:10:41: Große Veränderungen, Feuerpferdjahre gelten historisch als Zeiten des Wandels und unvorhersehbarer Ereignisse.

00:10:48: Und emotionale Intensität, es herrscht eine enthusiastische, aber auch impulsive Grundstimmung.

00:10:54: Man neigt dazu eher dem Herzen, als dem Kühen Verstand zu folgen.

00:10:58: Und man muss noch auf eine Sache hinweisen, und das finde ich spektakulär, weil man es ja immer nicht glauben mag.

00:11:03: Das Jahr des Feuerpferdes kehrt nur alle sechzig Jahre zurück.

00:11:07: Das letzte Mal war das also in neunzenhundert sechzig der Fall.

00:11:10: Ein Jahr, das historisch quasi weltweit von großen gesellschaftlichen Umbrüchen geprägt war.

00:11:16: Und aufgrund dieser Seltenheit und der enormen Energie, die ihm zugeschrieben wird, geht es in der asiatischen Astrologie als eines der markantesten Jahre überhaupt.

00:11:26: Und da habe ich mir gedacht, vergleichen wir doch mal.

00:11:29: Wüsstest du aus der Hose, ich wusste es nämlich nicht so genau, was neunzeits sechsundsechzig so richtig Rock'n'Roll los war?

00:11:35: Äh, Studenten und Ruhn?

00:11:37: Äh, war das das, wo die, also ich kenne diesen Begriff, das Verkappten, das war der achtensechziger.

00:11:42: Das war der achtensechziger.

00:11:44: Das war der Achtundsechziger.

00:11:45: Das Einzige, was ich jetzt... Jetzt, wo ich drüber nachdenke, ist das Wembley-Tor war Sechsundsechzig, ne?

00:11:48: Aber das meinst du nicht.

00:11:50: Das mache ich in diesem Fall nicht wirklich, aber das Faszinierende ist... Also, es ist eine vergleichene Analyse.

00:11:56: Und wenn man so auf die Weltgeschichte guckt gerade, auf die Weltlage, ist ja gerade alles andere als locker.

00:12:02: Die Parallelen zwischen neunzeigundsechzehn und zweitausendsechzehnundzwanzig sind tatsächlich verblüffend.

00:12:06: Fast so, als würde sich die Geschichte in so einem neuen, ich sag mal, digitalen Gewand wiederholen.

00:12:12: In der Astrologie.

00:12:13: kehrt das Feuerpferd alle sechzig Jahre zurück, um das Alte zu verbrennen und am Platz für Neues zu schaffen.

00:12:19: Hier sind vier große Parallelen zwischen der Welt von damals und heute.

00:12:23: Eins.

00:12:24: Der geopolitische Systemkonflikt.

00:12:27: Sechsundsechzig war, Achtung Achtung, der Vietnamkrieg.

00:12:30: Der eskalierte und wurde zum Symbol für das Scheitern aller Machtansprüche.

00:12:33: Gleichzeitig begann in China die Kulturrevolution, die das Land und die Weltordnung radikal infrage stellen.

00:12:39: Also.

00:12:40: Weltordnung, Riesenthema, weil Achtung, Achtung!

00:12:44: Wir erleben heute genau eine ähnliche Phase von der globalen Instabilität.

00:12:49: Aktuelle Bündnisse stehen komplett unter Druck und die Rivali zählt zwischen den USA und China sowie eben, hallo, hallo, der Konflikt in Europa, zwischen Russland und Europa in Klammern, die Ukraine, ist ja ganz klar, es sind Stellvertreterkriege.

00:13:01: Es herrscht global das Gefühl, dass so eine alte Weltordnung oder überhaupt eine Ordnung, an die wir uns gewöhnt haben, endgültig am Ende ist.

00:13:10: Hast du auch ein bisschen das Gefühl?

00:13:12: Ich habe jetzt ein bisschen Angst, wo ich das so von dir höre.

00:13:15: Jetzt ist es mir näher, als ich es vor allem im letzten Jahr überhaupt bedacht oder durchdacht habe.

00:13:22: Wahrscheinlich fehlen mir auch gerade wirklich noch ein paar Entwicklungen aus dem letzten Jahr, gebe ich ganz ehrlich zu, was da politisch passiert ist.

00:13:29: Aber umso schöner ist es ja gleich, wir sprechen ja gleich noch über dein Jahr, aber umso schöner ist es ja, Wenn man feststellt, dass wenn man einmal raus war und wieder reinkommt, man so eine Draufsicht hat auf einmal, ne?

00:13:39: Wir sind bei sechsensechzig und sechsenzwanzig noch.

00:13:41: Sechsensechzig war nämlich auch quasi technologischer und kultureller Urknall.

00:13:46: Sechsensechzig war die Geburtstunde der Gegenkultur, heißt es.

00:13:49: Die Beatles haben Revolver veröffentlicht, das Album, das wird dir im Begriff sein, du bist Musik Nerd.

00:13:54: LSD hat das Bewusstsein der Jugend verändert.

00:13:57: Und das Fernsehen wurde sechsensechzig zum Massenmedium, das den Krieg direkt ins Wohnzimmer gebracht hat.

00:14:03: Jetzt sind wir im Jahr zwartausend sechsenzwanzig.

00:14:05: Was ist die nächste Revolution?

00:14:06: KI!

00:14:07: Künstliche Intelligenz verändert heute alles so radikal, wahrscheinlich noch radikaler als das, was damals das Fernsehen gemacht hat, sechsensechzig.

00:14:14: Und heute stellen wir uns noch mehr die Frage, was ist eigentlich echt?

00:14:17: Damals sechsensechzig eher durch die psychedelische Erfahrung, heute eben durch Deepfakes.

00:14:22: Ist doch krass oder nicht?

00:14:23: Tatsächlich.

00:14:24: Also auch damit bin ich jetzt bewusster konfrontiert worden seit ich wieder da bin, wie viele Menschen mir Weihnachtsfotos oder Weihnachtspostkarten geschickt haben und ich dachte immer, boah, sehen die gut aus.

00:14:33: Nee, das ist alles mittlerweile, na wirklich, jeder macht seine Weihnachtspost auch mit KI.

00:14:39: Verrückt.

00:14:40: Zwei Vergleiche habe ich noch.

00:14:42: Wir haben eine soziale Radikalisierung und einen Wunsch nach Wandel.

00:14:46: Sechsundsechzig war es die Bürgerrechtsbewegung in den USA.

00:14:49: Das hat sich dann radikalisiert, ne?

00:14:50: Also die Black Power Bewegung war das.

00:14:53: In Deutschland entstand die APO, also die außerperlamentarische Opposition, weil die Jugend einfach kein Bock mehr auf die große Politik hatte.

00:15:00: Und in den Jahren des Jahres haben wir uns mal nichts vor, haben wir eine gewisse Polarisierung im politischen.

00:15:06: Wir haben mehrere Landtagswahlen, die vor uns stehen in Deutschland.

00:15:10: Das wird wegweisend und die Menschen Gucken auf die großen Dinge, Identitätspolitik, Klimaschutz, staatliche Bevor-Mundung.

00:15:18: So, und genau wie neunzeigundsechzig herrscht bei vielen das Gefühl vor, dass eben genau die etablierten Parteien, wie damals, wie verrückt eigentlich, und die Institutionen einfach keine Antworten auf brennende Fragen der Zeit haben.

00:15:29: Muss ich sagen, habe ich auch manchmal das Gefühl.

00:15:31: Ja?

00:15:32: Und wirtschaftliche Zäsuren.

00:15:34: Neunzeigundsechzig gab es das deutsche Wirtschaftswunder.

00:15:37: Das endete quasi in der ersten spürbaren Rezession der Nachkriegszeit.

00:15:40: Also da war, quasi, Feierabend.

00:15:43: Das Gefühl des grenzenlosen Wachstums war, sechsensechzig, plötzlich vorbei.

00:15:48: und jetzt, zweitausendsechsenzwanzig, stecken wir in einer tiefgreifenden Transformation der Wirtschaft.

00:15:53: Also keine Kohle mehr, mehr Ökostrom, Digitalisierung.

00:15:58: Das alte Modell, billig Gas und billig Öl, Und globale Lieferketten, Hauptsache du fährst irgendwo was hin und irgendwer kauft es, ist vorbei.

00:16:06: Und wir fragen uns alle heute, wie damals auch, wie sieht Wohlstand in der Zukunft aus?

00:16:10: Ich finde diese Parallien frappierend und krass.

00:16:13: Bist du ein Mensch, der Angst hat, wenn man auf globale Nachrichten schaut, weil du hast dich herausgenommen, mutmaßlich einer der Gründe?

00:16:21: Ja, ich glaube schon, dass die Nachrichtenlage im... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... Leichtigkeit hat, sehr viel Fröhlichkeit hat, sehr viel positive Erlebnisse hat.

00:16:57: Und die Frage ist halt, inwieweit ist es arrogant fahrlässig, die große Weltpolitik oder auch die deutsche Politik einfach immer wieder auszublenden?

00:17:05: Inwieweit ist es aber auch nötig manchmal, um halt bei sich zu bleiben und sich von diesen ganzen Dingen, die du jetzt gerade aufgezählt hast, nicht irgendwie so eine Ecke drängen zu lassen, wo man das Gefühl hat, okay, wir haben eigentlich echt, echt riesen Baustellen gerade vor uns.

00:17:18: Du sagst, was total wahr ist.

00:17:19: Ich würde gerne, bevor ich zum Service deines Horoskopes komme, Möchte ich kurz die Klammer?

00:17:25: Ja, habe ich mich recherchiert.

00:17:27: Ich will ich erst mal die Klammer schließen zum Feuerpferd.

00:17:30: Also was bedeutet das für das Feuerpferd?

00:17:33: Jetzt diese Parallelen.

00:17:34: Das Feuerpferd symbolisiert ja unbändige Energie, die nicht kanalisiert werden will.

00:17:39: So heißt es.

00:17:41: Gefahr, damals wie heute, führt diese Energie oft zu impulsiven Entscheidungen und zu Konflikten.

00:17:46: Und wenn jeder nur noch so dahin galoppiert, wie er gerade Bock hat, inklammern vielleicht Donald J. Trump, ohne nach rechts und links zu schauen, vielleicht ein bisschen mehr rechts als links, kommt es zu zusammenstößen.

00:17:57: So, die Chancs.

00:17:58: Sechsundsechzig war trotz aller Unruhen ein Jahr enormer Kreativität.

00:18:03: Viele Rechte und Freiheiten, die wir heute als selbstverständlich erachten, darunter Frauenrechte, Umweltschutzgedanken.

00:18:08: sind in diesem Chaos geklärt worden bzw.

00:18:11: angeschoben worden.

00:18:13: Und dann haben wir doch das Fazit, jedenfalls das, was ich jetzt erst mal vor dem Jahr ziehen würde, im Jahr ist es ein Jahr, in dem wir uns eben nicht auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausruhen sollten, also auch in der Demokratie in Deutschland.

00:18:27: Die Hitze des Feuerpferdes zwingt uns quasi mutig zu sein.

00:18:30: Es ist ein Jahr für Macher und nicht für Abwater.

00:18:33: Also wenn wir Pläne haben sollten, die Mut und Entschlossenheit fordern, Dann ist das jetzt ein Jahr, ein Jahr für den perfekten Rückenwind.

00:18:40: Und da komme ich doch zu einer Sache, die ich ja jüngst nochmal gehört habe, gar nicht so selten übrigens.

00:18:46: Eine neue Single eines Herrn Lukas Haunerland, die heißt Neufersuch.

00:18:49: Und ich habe das Gefühl, dass Neufersuch genau in dieses Jahr passt, wie wir es gerade eben gehört haben.

00:18:55: Tatsächlich, also ich glaube zum Jahresanfang generell haben ja viele das Gefühl, Neustart, ich weiß gar nicht, ob es das Wort Neuversuch gibt, ob das nicht ein Neologismus ist.

00:19:04: Das hast du erfunden, bist du.

00:19:07: Aber gerade genau, was du jetzt erzählst, mit dem Feuer fährt, mit dieser Energie und dieser Dynamik macht es natürlich noch mehr Spaß, einen Neuversuch zu starten.

00:19:15: Und was dieser Neuversuch für jeden von uns ist, das muss ja jeder für sich entscheiden oder in welchem Bereich er den sucht.

00:19:22: Aber ich glaube, Genau, dass man mit diesem Gefühl sehr positiv in so ein neues Jahr starten kann.

00:19:30: Lustigerweise ist der Song gar nicht entstanden jetzt kurz vor Silvester, sondern im Sommer.

00:19:35: Da hatte ich gesundheitlich ein paar Geschichten, mit denen ich mich beschäftigen musste.

00:19:40: Und als die dann überstanden waren, da habe ich so eine Energie gespürt, dass meine Reise weitergehen kann, dass ich nicht abbrechen muss, dass ich jetzt vielleicht auch die Kraft und den Mut habe, Dinge zu tun, die ich mich in den letzten Wochen nicht getraut habe.

00:19:53: Und da saß ich an einem See und hab das alles so viel mehr genießen und aufsorgen können als zuvor.

00:20:00: Und da ist dieser Song entstanden mit diesem Neuversuchgefühl.

00:20:04: Was ich faszinierend finde, wenn man das Lied hört, die ersten Takte, ich dachte erst, ich hör ein Soundtrack von Herr der Ringe.

00:20:11: Da ist hier was gelungen.

00:20:12: Ist wirklich so, ich war.

00:20:13: Danke

00:20:14: schön.

00:20:14: Ich hab sofort

00:20:14: die unendliche Weite gesehen.

00:20:16: Grüne Wiesen, Gletscher bedeckte Gipfel.

00:20:20: So raues Tundra-Klima, als ob da gleich ein paar Elben von links nach rechts reiten und, weiß ich nicht, so ein paar Orksjagen oder sowas.

00:20:27: Das war mein sofortiges Gefühl.

00:20:29: Und du singst ja auch hier oben in den Bergen.

00:20:34: Ist das in einem Setting geschrieben worden, als du in Bergen gesessen hast?

00:20:38: oder wo ist das passiert?

00:20:39: Ganz genau.

00:20:40: Ich habe tatsächlich über diese Zeile länger nachgedacht, weil nur, weil das für mich gerade ein Moment war, wo ich in den Bergen war, muss es ja nicht für jeden anderen.

00:20:48: für jeden anderen höherer unbedingt passen.

00:20:51: Aber ich glaube, das Gefühl kennt jeder.

00:20:52: Wenn man so auf den Bergen steht, man fühlt sich erhaben.

00:20:54: Man hat etwas unter sich, hinter sich gelassen.

00:20:57: Man hatte auch eine gewisse Anstrengung vielleicht, um da hochzukommen.

00:21:01: Die Luft ist sauberer, der Himmel ist klarer.

00:21:03: Also irgendwie hatte ich das Gefühl, das Bild passt dann doch vielleicht für viele.

00:21:07: Hier oben startet gerade was Neues.

00:21:10: Ein neuer Tag, ein neuer Anfang.

00:21:13: Also auf allen gängigen Plattformen bitte jetzt anhören.

00:21:16: Die neue Single von Lukas Haudner.

00:21:17: Ich finde es ein sehr, sehr schönes Lied und du entführst uns ja sowieso und das seit Jahren in tolle musikalische Wäden.

00:21:22: Da hast du etwas... Du hast vielen Menschen etwas voraus.

00:21:26: Du hast ein sehr feines Gespür für Musik und dafür sind wir dir sowieso vom Frühstücksfernsehen immer dankbar gewesen.

00:21:31: Weißt du ja.

00:21:33: Danke schön, Basik.

00:21:34: Wir sind hier in einem DSGVO-Schutzraum.

00:21:37: Wir sagen, ich werde deinen Geburtsdatum jetzt nicht veröffentlichen.

00:21:41: Aber wer am HMM-HMM-HMM-HMM-HMM-HMM-HMM geboren wurde, hat... Im chinesischen Horoskop, das Label Holzratte.

00:21:52: Digger, du bist eine Holzratte.

00:21:53: Was?

00:21:54: Eine Holzratte.

00:21:56: Du bist eine Holzratte.

00:21:57: Das soll uns heute gar nicht kümmern, großartig.

00:21:59: Aber

00:22:00: was ist das?

00:22:01: Darf ich mal kurz fragen?

00:22:02: Ein Alles-Esser.

00:22:03: Das würde passen.

00:22:04: Nee, ich ... Pass auf.

00:22:05: Ich sag dir jetzt, bei Vergangenheit ist Schau und Rauch.

00:22:08: Wir gucken jetzt für dich als Holzratte in die Zukunft.

00:22:12: Das Jahr des Feuerabfährtes, das ist natürlich für viele ein ganz besonderes.

00:22:17: Für dich allerdings vielleicht noch ein bisschen mehr.

00:22:18: Die große Herausforderung Ratte gegen Pferd.

00:22:21: In der chinesischen Astrologie sind Ratte und Pferd Erzriwalen.

00:22:25: Die Ratte, Wasserelement und das Pferd, Feuerelement, könnten gegensätzlicher nicht sein.

00:22:31: Was bedeutet das?

00:22:35: wahrscheinlich sehr unruhig erst einmal anführen.

00:22:38: Es ist ein Jahr des Umbruchs, in dem das Universum dich dazu zwingt, aus der Komfortzone auszubrechen.

00:22:44: Dinge, die man für sicher gehalten hat, könnten im Bewegung geraten oder sind gerade im Bewegung geraten.

00:22:50: Und ich glaube, damit liegen wir richtig.

00:22:52: Die Strategie Widerstand ist in einem Oppositionsjahr, wie man hier nennt, wie man es hier sagt, oft anstrengender als mitgehen.

00:22:59: Also, go with the flow.

00:23:01: Flexibilität ist deine wichtigste Waffe.

00:23:04: Und die rettende Brücke, das Element Holz.

00:23:07: Hier gibt es eine sehr gute Nachricht für dich.

00:23:09: Du bist eine Holzratte und im Kreislauf der Elemente dient Holz als Vermittler zwischen Wasser und Feuer.

00:23:16: Wir sagen zwischen Ratte und Pferd.

00:23:18: Und deswegen ist es für dich ein sehr gutes Jahr.

00:23:20: Während andere Ratten nämlich eher hart mit diesem Schicksal hadern, hilft es dir, genau die Energie von dem Feuerpferd zu nutzen und diesen Puffer mitzunehmen.

00:23:29: Also ich sag mal so mein Freund.

00:23:31: Für die Karriere, hier steht, ohne Witz, Jobwechsel.

00:23:36: Ist kein Witz, es steht hier.

00:23:38: So, du musst deinen Ratteninstinkt, du musst deinen Ratteninstinkt nutzen für deine Gelegenheiten, die sich jetzt eröffnen.

00:23:44: Vermeide aber unnötige, absurde Risiken.

00:23:48: Bei Finanzen ist erstmal Vorsicht geboten.

00:23:50: Ich meine, wer gerade im Ausland war, ist klar für die Aussagen.

00:23:55: Und beim Wohlbefinden, das hohe Tempo des Jahres könnte dich stressen.

00:23:59: Da du mit jahren ja dein geburtstag feierst wäre das jetzt der ideale zeitpunkt um endlich mal auf deine work live balance zu achten.

00:24:08: so jetzt du.

00:24:09: Das war wieder sehr viel.

00:24:10: also das was hängen geblieben ist ist go with the flow aber stelle dich darauf ein dass du aus der komfort zone fällst.

00:24:17: und Da muss ich sagen da habe ich tatsächlich wenig angst vor dass es mit etwas was mir gerade am meisten spaß macht dass man sich eben wieder Ein stück weit von unten hoch arbeiten muss.

00:24:27: Als kleines Beispiel, ich hab, als ich dann diese Reise angetreten habe, auch meine Wohnung aufgegeben.

00:24:33: Und alle meine Sachen in ein Storage gepackt, in so ein Container sozusagen.

00:24:36: Das heißt, ich komme jetzt zurück nach Deutschland ohne einen eigenen Wohnsitz.

00:24:41: Und muss mir also erst mal wieder mit miblierten Zwischenmieten, Untermiete bei Freunden und so was ein eigenes Leben aufbauen und so.

00:24:49: Und ich glaube, da gibt es viele Menschen, die sagen würden, oh Gott, wie will man da überhaupt ankommen, wenn man gar kein eigenes Zuhause hat?

00:24:57: Ich finde es in manchen Punkten sogar richtig spannend, weil man neue Ecken kennenlernt von einer Stadt, weil man sich eben auf neue Dinge einstellen muss.

00:25:03: Und wenn man Horoscope sagt, das ist gut für mich dieses Jahr, dann bin ich umso erleichtert.

00:25:09: Komm, ich stelle die Reihenfolge mal umwählt.

00:25:11: Wenn wir jetzt schon so nah dran sind, machen wir jetzt da ein Thema.

00:25:24: Jetzt ist es so, machen wir uns nichts vor.

00:25:26: Du warst essentieller Bestandteil des Frühstücksfernsehens in Sat.Eins nahezu jeden Morgen zu sehen, unser hält der Arbeit mit immer der gleichen Energie und ich kann vorhin den Kulissen berichten und das ist jetzt auch nicht Geschleime.

00:25:40: Ich habe selten einen Menschen gesehen, der so akkurat vorbereitet ist und mit einer solchen Arbeitsmoral an das geht, was wir da tun, nämlich jeden Morgen die Menschen mit einem Gefühl in den Tag begleiten und im Idealfall mit einem Guten.

00:25:52: Also dafür Das weißt du auch, gilt dir mein Applaus.

00:25:55: Irgendwann gab's aber den Moment, in dem du gesagt hast, das will und kann ich nicht mehr.

00:26:00: Was war's denn?

00:26:01: Nicht mehr wollen oder nicht mehr können?

00:26:03: Nicht mehr wollen.

00:26:04: Können hätte ich das noch jahrelang weitermachen können.

00:26:07: Ich hatte nur irgendwann das Gefühl, dass die ... dass die Faszination der Spaß, der Spaß an dem gemeinsamen Spiel, an dem jeden Morgen gute Laune haben, bei mir so ein bisschen verloren gegangen war.

00:26:20: Und das ist natürlich traurig, weil es mir nach wie vor leicht gefallen ist.

00:26:24: Aber ich dachte vielleicht muss eben nach sechs Jahren, dies dann ja waren und über tausend Sendungen auch mal irgendwas Neues in meinem Leben passieren, was mir wieder so ein bisschen neue Energie gibt.

00:26:34: Und da ich ja das Reisen liebe, am Reisen auch liebe, dass du eben ständig mit neuen Situationen konfrontiert bist, die du vorher nicht planen kannst, dachte ich für mich, das ist das genau das Richtige.

00:26:47: Und ich bin ein radikaler Typ.

00:26:48: Also wenn dann richtig.

00:26:49: Und darum war halt auch die Entscheidung da nicht nur zu sagen, ich bin mal für drei Monate in Costa Rica, sondern zu sagen, pass auf, wir machen hier einen Cut.

00:26:57: Wir beenden diese Zeit für diesen Moment und schauen einfach, was danach passiert.

00:27:03: Ihr wisst nicht, was mit eurer Sendung passiert, ich wusste nicht, was mir auf der Reise passiert.

00:27:07: Und insofern war da schon das Gefühl, hier ist jetzt ein Bruch und wir schauen einfach, wie es danach weitergeht.

00:27:13: Dass es dann genau ein Jahr geworden ist, dass ich weg war, das war tatsächlich nicht geplant.

00:27:19: Also ich hatte kein Rückflugticket.

00:27:20: Es hätte auch sein können, dass ich nach vier Monaten oder nach einem halben Jahr das Gefühl habe, es reicht.

00:27:25: Der Moment war jetzt tatsächlich bei mir, als die ersten Weihnachtsbäume in Bangkok standen.

00:27:32: Ich bin ja im Dezember da angekommen, wo alles sehr weihnachtlich war und so.

00:27:35: Und als es dann jetzt im November den ersten Weihnachtsbaum vor einer Mall gab, da dachte ich, wow, das ist jetzt einfach ein Jahr.

00:27:42: Da ist einmal der ganze Jahreszyklus rum.

00:27:45: Du hast alles mitgenommen, du hast die Regenzeit mitgenommen, du hast die ... Touristenmassen in der Hochsaison mitgenommen.

00:27:50: Du hast dieses Songkran mitgenommen.

00:27:53: Und dann dachte ich irgendwie, okay, fängst du dich jetzt wieder von vorne an?

00:27:57: Geht's jetzt einfach noch mal von vorne los?

00:28:00: Wie lange soll das dann gehen?

00:28:01: Ist es dann im zweiten, dritten, vierten, fünften Jahr irgendwann vorbei?

00:28:04: Und dann dachte ich, nee, du hast eigentlich alles erlebt, was man auf so einer Reise erleben sollte.

00:28:10: Und es wäre auch mal wieder Zeit, sich um ein geregeltes Leben zu kümmern.

00:28:14: Um deine Lieben in den Arm zu nehmen, um wieder nach Hause zu kommen.

00:28:18: Und das war der Moment, wo ich gesagt habe, an Weihnachten bin ich wieder zu Hause.

00:28:22: Es gibt so viele Fragen, die man Menschen sofort vor den Latzknight, wenn sie so lange weg waren, so was war der eine Moment, jemand ist natürlich Quatsch.

00:28:30: Aber vielleicht kannst du mir was anderes beantworten.

00:28:33: Weil du ja wirklich im Alltag von Bangkok teil warst, du hast da ja gelebt.

00:28:38: Was könnten oder was müssten wir in Deutschland von den Teils lernen?

00:28:43: Die Freundlichkeit.

00:28:44: Menschen gegenüber, die du nicht mal kennst, die du nur für eine Sekunde in deinem Alltag, in deinem Leben siehst.

00:28:51: Das ist das Erste, was mir aufgefallen ist.

00:28:53: Man spricht ja nicht umsonst bei Thailand vom Land des Lächelns.

00:28:56: Also du steigst in eine U-Bahn ein, dir kommt jemand entgegen, man lächelt sich an.

00:29:00: Jeder Verkäufer, jeder Passant auf der Straße, es ist ein Miteinander, wie ich es in keinem anderen Land so erlebt habe.

00:29:09: Es macht was mit einem, wenn du den ganzen Tag angelacht wirst.

00:29:13: Und wenn da überhaupt keine böse, aggressive, missmutige oder grimmige Stimmung, die entgegen schwappt, sondern immer erst mal ein Lächeln.

00:29:22: Und ich hab mich natürlich gefragt, kann ich das für mich, für mein Leben, nach Berlin adaptieren?

00:29:28: Ja, mach das mal in der S-Bahn, die Leute, an Lächeln.

00:29:31: In der U-Macht?

00:29:33: In der U-Macht, dann wirst du ja als Triebtäter wahrgenommen.

00:29:35: Ja,

00:29:35: ohne Witz.

00:29:36: Also, das kommt natürlich auch noch dazu, dass natürlich ... wahrscheinlich viele Frauen erst mal nicht zurücklächeln würden, weil dann ist es irgendwie, dann will der mich ansprechen, da habe ich keinen Bock drauf oder so.

00:29:47: Und wahrscheinlich ist das in der Teikultur überhaupt nicht das Thema, aber auch natürlich untereinander, also wenn ich jetzt einen Mann anlächel, der fühlt sich auch erst mal belästigt oder fragt sich, was stimmt mit dem nicht.

00:29:57: Und das ist auf jeden Fall der Punkt, der mir als erstes aufgefallen ist, das ist ein friedvolleres Unterhalt, ein gemeinschaftliches Leben ist, wenn man auch, wenn du die Person nicht kennst und nur eine Sekunde siehst, wenn du deren Lächeln schenkst, es macht was.

00:30:14: Es macht was mit dir.

00:30:15: Stark.

00:30:16: Das ist eine schöne Lektion und wirklich was Tolles zu hören, weil es so einfach wäre.

00:30:23: Was ich mir nicht einfach vorstelle, ist fermentierte Milch zu trinken.

00:30:26: Wie schmeckt sowas?

00:30:28: Ekelig.

00:30:29: Säuerlich.

00:30:30: Ja.

00:30:31: Ohne Witz.

00:30:31: Ich habe mich eine Dschungelprüfung erinnert gefühlt.

00:30:34: Man muss dazusagen, das war ja in der Mongolei.

00:30:36: Und da ist das tatsächlich ein typisches Gastgeschenk, wenn jemand kommt, der in deinem Zelt übernachten will oder sich nur kurz aufwärmen will, dann kriegt er halt eine Tasse fermentierte Pferdemilch.

00:30:48: Weil Kühlschränke gibt's nicht, also müssen die haltbar gemacht werden, also sind da irgendwelche Bakterien drin.

00:30:52: Und dann wird die auch noch umgereicht.

00:30:55: Also nicht nur du, sondern jeder trinkt aus dieser Tasse.

00:30:59: Als Gast willst du natürlich auch höflich sein, also nimmst du brav deinen Schluck.

00:31:03: Nein, das ist aber lecker.

00:31:06: Und denkst so, schnell weitergeben.

00:31:11: Aber guck mal, wie der Pferd, du gehst mit der fermentierten Pferdemilch in das Jahr des Feuerpferds.

00:31:17: Ich sehe da ein Kreis, Lukas.

00:31:19: Das habe ich mich tatsächlich auch gefragt, als du gerade Pferdemilch von dem Jahr des Pferdes gesprochen hast.

00:31:24: Ich hatte dieses Jahr in der Mongolei meine allererste... intensive Pferderfahrung.

00:31:30: Weil ich hab mich da erkundigt.

00:31:31: Du bist geritten.

00:31:31: Was macht man denn hier so?

00:31:32: Und dann haben alle gesagt, na eigentlich musst du so ein Pferderitt zu den Nomaden machen, dass du so drei, vier Tage wirklich bei den Nomaden schläfst und einfach nur durch die Gegend reitest.

00:31:42: Da hab ich gesagt, ich kann aber nicht reiten.

00:31:43: Kein Problem meinte der, das zeige ich dir, das kriegst du erklärt.

00:31:46: Und dann bin ich da auf irgendein Feld gefahren worden und dann stand da ein Pferd und dann hab ich eine, ohne Witz, zehnminütige Einweisung bekommen, wie man reitet.

00:31:57: Und dann ging's los.

00:31:59: Und so nach einer halben Stunde dachte ich, das tut aber ganz schön weh an den Beinen.

00:32:03: Wie lang geht das denn jetzt heute so?

00:32:05: Und das ging dann sechs Stunden am ersten Tag.

00:32:07: Und dann wusstest du, es kommen noch weitere drei Tage.

00:32:11: Ich bin von diesem Pferd abgestiegen abends wirklich.

00:32:13: Mir haben die Beine gezittert.

00:32:14: Jeder, der wirklich reiten kann, weiß das.

00:32:16: Du benutzt da Muskeln, die du sonst halt nicht benutzen musst.

00:32:20: Mir tat alles weh.

00:32:21: Mir tat der ganze Oberkörper weh.

00:32:23: Die Beine weh.

00:32:24: Es war wirklich richtig.

00:32:25: Und dann schliffst du halt nachts.

00:32:27: In Nomatenzelten, also auch nicht in einem gemütlichen Bett, wo man sich erholen könnte, sondern in einem eiskalten Zelt auf irgendeiner Holzbritsche mit einer warmen Decke.

00:32:36: Womit wir beim Thema Komfortzone werden.

00:32:39: Aber was macht das mit dir?

00:32:42: Ist das ein Gefühl von ... Demut, das man dann bekommt?

00:32:48: In dem Moment ist es ein Gefühl von Wut auf sich selber.

00:32:51: Lukas, bist du doof?

00:32:53: Wie kommst du auf die Idee, drei Tage durch die Gegend zu reiten?

00:32:56: Obwohl du nicht reiten kannst.

00:32:58: Das wäre, wie wenn du sagst, ich spiele jetzt Geige im Orchester, hast aber noch nie eine Geige in der Hand gehabt.

00:33:02: Das ist dumm.

00:33:04: Natürlich hat es auch zwischendurch immer wieder tolle Momente gegeben, wo du dann mit Natur belohnt wurdest oder mit einer Gastfreundlichkeit, die dich kurz ja durchaus demütig macht.

00:33:13: Aber das eigentliche Gefühl, für das es sich gelohnt hat, war am Ende, als ich nach drei Tagen von diesem Pferd abgestiegen bin und dachte, geil, Lukas, du hast es durchgezogen.

00:33:25: Du hast mehrfach gedacht, bitte holt mir ein Helikopter, holt mir ein Motorrad oder was auch immer, ich will nicht mehr.

00:33:31: Aber dann durchzuhalten, das war sehr, sehr schön.

00:33:34: Und ich hab dem Pferd anerkennt auf seinen Puppo geschlagen und gesagt, wir sehen uns nie wieder.

00:33:39: Das war ein einmaliger ... Das Pferd hat gesagt, das Pferd hat gedacht, besser ist.

00:33:43: Gott

00:33:43: sei Dank.

00:33:46: Nein, für allen Dingen.

00:33:47: Das kommt natürlich noch dazu, dass ich mit dem Pferd überhaupt nicht umgehen konnte.

00:33:50: Und das merkt so ein Pferd natürlich auch irgendwann.

00:33:53: Das heißt, der ist irgendwann ... Alleine hat sich seinen Weg gesucht und ich dachte, wie praktisch muss ich nicht lenken?

00:33:59: Nennt man das so beim Pferd?

00:34:00: Ich weiß es gar nicht.

00:34:01: Auf jeden Fall.

00:34:02: Ja, wahrscheinlich.

00:34:03: Hab

00:34:03: ich den auch irgendwann nicht mehr eingefangen bekommen, weil der halt wusste, der Typ da oben hat eh keine Ahnung, also kann ich auch hier mal naschen, da mal was trinken oder so.

00:34:10: Und insofern, ich glaube, wir waren beide gleich froh, als es am Ende vorbei war.

00:34:16: Jetzt hast du es geschafft, ein Jahr weg zu sein.

00:34:19: Und daraus etwas Individuelles abzuleiten ist immer unglaublich schwer.

00:34:22: Also wir hören dann wundervolle Geschichten von dir, wie es ist mit Freundlichkeit und zu gehen, wie man Sachen erlebt, die man hier mit Sicherheit aufgrund der allein der geografischen Gegemachten gar nicht erleben kann.

00:34:34: Was würdest du sagen, weil wir viele Menschen haben, die gerne Auswanderer gucken und sowas.

00:34:39: Menschen, die aus diesen Gefilden kommen, irgendwo auf der anderen Ecke des Planeten funktionieren müssen.

00:34:45: Mit anderen Vorgaben, mit einem anderen Miteinander, mit anderen Ressourcen.

00:34:51: Was würdest du Menschen an die Hand geben wollen, die mit diesem Gedanken spielen?

00:34:56: Also gibt es da einen Schock, auf dem man sich vorbereiten muss, ganz konkret, der nach, weiß ich nicht, genau sechs Wochen Eintritt?

00:35:02: Oder gibt es das eine große Gefühl von Heimweh, dass man fast nicht ertragen kann, das auf jeden Fall kommt?

00:35:08: Gibt es so eine Regel?

00:35:11: Nee, weil dafür ist Reisen ja dann doch zu individuell.

00:35:14: Du hast ja in jedem Land die Möglichkeit, von A nach B zu fliegen, wenn du das Geld in die Hand nimmst.

00:35:20: Du hast auch die Möglichkeit, mit einem klimatisierten Minivan dich von A nach B fahren zu lassen.

00:35:24: Oder eben... Du steigst in einen ganz normalen lokalen Bus mit den Einheimischen, zahlt's fünfzig Cent, sitzt aber halt acht Stunden in einem ruckliegen Bus.

00:35:34: Und ich glaube, den Tipp, den ich jedem geben würde, der sich so etwas traut, fangen ganz unten an.

00:35:41: Fangen mit dem kleinsten Budget in wirklich der simpelsten Unterkunft an.

00:35:47: Nach obengraden, wenn man das Budget hat, geht immer.

00:35:51: Aber wenn man einmal angefangen hat, okay, ich schlafe nicht in einem... einem Hostel mit einem Schlafsaal zum Beispiel, mit zwölf Betten, sondern ich nehme bitte ein Hotelzimmer.

00:35:59: Dann wird es schwer im Laufe der Reise, je nachdem wie lange die geht, sich wieder nach unten zu gewöhnen.

00:36:06: Also nimm den Bruch oder dieses Losfliegen, um wirklich ganz unten anzusetzen.

00:36:13: Und dann schau, wie lange du durchhältst.

00:36:14: Also meine krasseste Nacht war wirklich, ich glaube, da waren vierundzwanzig Betten in einem Schlafsaal.

00:36:20: Du zahlst ... Du zahlst ... Du zahlst sechs Euro.

00:36:24: Wenn du das ein Jahr lang machst, dann brauchst du auch nicht viel Geld für so eine Weltreise.

00:36:27: Aber natürlich hast du irgendwann den Gedanken, okay, Leute, es ist jetzt dreiundzwanzig Uhr.

00:36:31: Da vorne die drei Mädels machen sich gerade fertig, die gehen nämlich jetzt erst feiern.

00:36:34: Um vierundzwanzig Uhr kommt noch eine an, der gerade mit dem Flugzeug gelandet ist.

00:36:37: Der Remi Demi macht alle Lichte an, weil er auspacken muss.

00:36:40: Und um zwei Uhr gibt es den ersten, der schon wieder aufsteht, weil er zum ersten Bus möchte oder so.

00:36:47: Und zwischendurch

00:36:48: neigst einer scharf gewesen.

00:36:49: Ja, genau.

00:36:51: Einer hatte noch Knopf.

00:36:52: Doch der dritte schneicht.

00:36:53: Der muss mehr öfter aufs Klo.

00:36:55: Und einer pupscht.

00:36:56: Also es ist wirklich, da musst du schon dich drauf einlassen.

00:37:01: Und ich glaube, wenn du lange reisen willst, dann probier das da unten aus.

00:37:08: Wenn du eh nur zwei Wochen Urlaub, wie man denn auch sagt, machen möchte, dann gönn dir dein klimatisiert Minivan.

00:37:13: Keine Frage.

00:37:14: Aber ich habe das Gefühl, dass gerade diese Momente in so, ja, Bussen, acht Stunden ruckelt.

00:37:22: Da hast du so viele schöne Erlebnisse mit Einheimischen, die dir den Platz anbieten.

00:37:26: Irgendwelche Omas, die dich mit Philippinischen Bombons versorgen oder so.

00:37:31: Das sind die Momente, die dir nachher irgendwie recht geben, okay, es war gut, dass du diesen Bus genommen hast und nicht einfach ins Flugzeug gestiegen bist, auch wenn das auch nur zwanzig Euro gekostet hätte oder so.

00:37:42: Schöner Rat.

00:37:43: Lass uns uns hier und jetzt zurückkommen, denn wir haben gleich zum Beginn des Jahres für dich quasi so'n kleinen Kinofilm und der findet in Gelsenkirchen statt.

00:37:51: Drei-tausend-zwei-hundert.

00:37:54: Ich entführe dich jetzt Lukas, ich hab mich reingenördet.

00:37:57: Drei-tausend-zwei-hundert Fächer von Drei-tausend-zwei-hundert-fünfzig.

00:38:01: Das sind ninety-fünf Prozent.

00:38:03: Also fast der komplette Tresorraum der Sparkasse Gelsenkirchen-Bur ist über die Weihnachtszahge ausgeräumt worden.

00:38:11: Das Verbrechen gilt bereits jetzt als eines der spektakulärsten und größten der deutschen Kriminalgeschichte.

00:38:16: Hast du irgendwo Geld in einem Schließfach rumliegen?

00:38:19: Nee.

00:38:20: Ich hab ja gar kein Geld mehr, insofern hab ich im Schließfach.

00:38:26: Ja, pass auf.

00:38:27: In Gelsenkirchen hat es die Leute richtig aufgeregt und das, wie ich finde, auch völlig zurecht.

00:38:31: Und von dem Verbrechen jetzt in Gelsenkirchen gibt es sogar einen Zwilling.

00:38:34: In Hamburg gab es das schon mal, hab ich festgestellt.

00:38:37: Folgende Geschichte.

00:38:38: Wenn über die gesamten Feiertage massive Bohrungen an einem Tresorraum in einer Bank durchgeführt werden, ohne dass auch nur ein einziger Sensor anschlägt oder einen effektiven Polizeieinsatz auslöst, dann darf man schon mal nachfragen, ob es da Sicherheitstechnik von TEMU gab.

00:38:53: Nur mal so eine Idee.

00:38:57: Basierend auf den aktuellen Berichten und Ergebnissen der Ermittlung fasse ich mal ganz kurz zusammen.

00:39:03: Die Täter.

00:39:04: nutzten einen ruhigen Feiertag aus, um ungestört operieren zu können.

00:39:08: So.

00:39:10: Ein angrenzendes Parkhaus war damit quasi der Ort, wo man reinkam.

00:39:14: Da haben sich die Täter Zugang verschafft zum Bankgebäude erst mal selbst durch das Parkhaus.

00:39:19: Von dort aus sind sie durch mehrere Türen in einen Archivraum im Keller von der Bank gekommen.

00:39:24: Und dann haben sie mit einem Spezial-Kernbohrer an der Wand angesetzt, die direkt an den Tresorraum grenzt.

00:39:30: Die haben zwei Löcher gebohrt mit einem Durchmesser von jeweils zweiundvierzig Zentimetern, um durch den massiven Stahlbeton zu kommen.

00:39:37: So, es wird vermutet, dass die Täter über das gesamte Wochenende, siebenundzwanziger, achtundzwanziger Dezember, vielleicht sogar schon aber ab heilig Abend im Gebäude aktiv waren, Weil Zeugen von zwei Detonationen in der Nacht berichtet haben und Videokameras am frühen Montagmorgen dann einen hochmotorisierten schwarzen Wagen mit gestohlenen Kennzeichen aufgefunden haben.

00:39:59: So.

00:40:00: Der Einbruch wurde erst am neunundzwanzigste Dezember entdeckt.

00:40:04: Ein ausgelöster Brandmelde-Alarm, wahrscheinlich durch die Staubentwicklung von Bohren, hat die Polizei und die Feuerwehr gerufen gegen sechs auf fünfzehn.

00:40:13: Bei der Suche nach einem Brandherd sind die Beamten dann hopala hopala auf das Loch in der Wand gestoßen.

00:40:19: und das Chaos im Tresorraum.

00:40:22: Kann man das glauben?

00:40:23: Wir sind mitten in Deutschland, es geht um eine Sparkasse.

00:40:26: Ich hatte immer schon ein Sparkassenkonto.

00:40:28: Wie ist bei dir?

00:40:29: Nee, ich bin bei den anderen.

00:40:33: Aber die Geschichte...

00:40:35: Ja, ja, genau.

00:40:35: Aber es ist wirklich faszinierend, was du da erzählst.

00:40:40: Und das muss sich ja jemand ausgedacht haben.

00:40:41: Also bei allem Beileid mit Gefühl für die Opfer, die geschädigten.

00:40:47: Es fasziniert schon, dass da irgendwelche Menschen wirklich sich diesen Plan ausgedacht haben, der dann sogar aufgeht.

00:40:53: Darf man das sagen?

00:40:54: Dass man bei so einem spektakulären Fall irgendeine Faszination empfindet.

00:40:58: Gut, dass du es ansprichst, weil hier ist ja bekannt an diesem Podcast, ich hatte eine absolute süchtige Beziehung zu dem Luwurfer berechnen.

00:41:04: Und ich glaube, da ist der Unterschied.

00:41:05: Der Luwur ist das berühmte Museum der Welt mit den meisten Besuchern im Jahr und Staatsbesitz im weitesten Sinne.

00:41:13: Und die waren so dumm.

00:41:14: Kronju wählen zu sichern anständig.

00:41:17: Da regiert bei mir die Häme und der Spott.

00:41:19: Da bin ich ganz ehrlich.

00:41:21: Und am Anfang habe ich sogar noch gedacht, hey, wäre cool, wenn die das durchziehen.

00:41:25: Es klang ja am Anfang nach so einem Gentleman Verbrechen.

00:41:27: Bis dann im einen so ein bisschen Zuhälte rein nachgewiesen wurde, da war ich komplett raus.

00:41:31: Hier allerdings ist der Unterschied, dass Menschen wie du und ich, die Geld auf einer deutschen Bank auf der Sparkasse in einen Sicherheitsfach legen, die gehen davon aus, dass was ich habe, ist hier... Sicher.

00:41:44: Und das Gefühl, an einer ganzen Region zu nehmen, denn da haben ja sehr viele eingelagert, über zwei Tausend Fünfhundert Kunden nämlich.

00:41:53: Die haben jetzt Angst, dass sie all das, was ihr Leben lang aufbewahrt haben oder vererbt bekommen haben, dass das weg ist.

00:41:59: Es ist nämlich so, hunderte Menschen haben sich vor dieser geschlossenen Bank dann versammelt und haben geschrien, wir wollen rein und wollen den Vorraum stürmen.

00:42:06: Da musste die Polizei mit einem großen Aufgebot die Bank erst mal sichern, dass sie nicht ausrasten, die Leute.

00:42:12: Was ich völlig verstehen kann, was ich nicht verstehen kann, und da die Klammer.

00:42:15: jetzt zu deinem All, zu deiner Anmerkung.

00:42:18: Die Häme zum Louvre ist gerechtfertigt.

00:42:20: Die Häme zu diesem ... Verbrechen, was die Besitzer der Wertsachen angeht, überhaupt nicht.

00:42:25: Und das finde ich frech.

00:42:26: Im Internet wird nämlich gesportet und das finde ich scheiße.

00:42:29: Ist das tatsächlich so?

00:42:32: Ja,

00:42:32: ich würde die geschädigten

00:42:34: haben.

00:42:35: Die Frage ist halt eher, was ist bei dieser Sparkasse los?

00:42:38: Oder ist das bei jedem Tresorraum in Deutschland?

00:42:41: Ich weiß es nicht.

00:42:42: Ich habe mich nie mit den Sicherheitsmaßnahmen in deutschen Tresorräumen beschäftigt.

00:42:47: Ist es theoretisch?

00:42:48: in jeder Bank möglich, da reinzukommen.

00:42:50: Das sind jetzt ja so Fragen, die mich interessieren würden.

00:42:52: Wo ist die nächste Bank?

00:42:53: Ja, wer muss als nächstes?

00:42:54: Hamburg oder Gelsenkirchen?

00:42:56: Ganz

00:42:56: genau.

00:42:56: Mangut, dass du Hamburg sagst, genau dieses Verbrechen gab es nämlich schon mal.

00:43:01: Und zwar in Hamburg.

00:43:04: Bevor wir dazu kommen, ganz kurz noch, es gibt Bilder von der Flucht.

00:43:08: Und diese Bilder von der Flucht in Gelsenkirchen sehen alles andere als hektisch aus.

00:43:11: Da ist ein Audi RS-Six, ein schwarzer Kombi.

00:43:15: bisschen verdunkelt und die haben alle Masken auf und dahinter ein Mercedes-Kastenwagen, so ein weißer.

00:43:20: Die haben sogar noch das Parkticket entlöst, also Münzen nachgeworfen, um aus dem Parkhaus rauszufahren, um das Gitter nach oben zu kriegen.

00:43:27: Aber den zweiten Wagen, da haben sie einfach die Schranke nach oben gehalten und sind durchgefahren.

00:43:31: Hektisch war das überhaupt nicht.

00:43:33: Und da fragt man sich doch, wie schlimm läuft es für eine Bank, wenn das Parkhaus nebenan eine beste Videoüberwachung hat.

00:43:39: Da fragt man sich doch wirklich schon was da los.

00:43:41: So, und jetzt kommen wir zum Vergleich Gelsenkirchen-Bur und Hasbar, also die Sparkasse in Hamburg-Norderstedt.

00:43:48: Verblüffende Parallelen, genau wie die beiden Jahre vor den Sechsensechzig und Sechsenzwanzig.

00:43:53: Beide nämlich in Nordrstedt haben die auch einen Spezial-Kernbohrer benutzt, aber nicht von nebenan, sondern von oben drüber.

00:44:00: Die haben einfach langfristig geplant und die darüber liegende Wohnung gemietet und sind dann runter in den Tresoraum.

00:44:09: Ist doch verrückt!

00:44:10: Die täte jetzt in Gelsenkirchen, von nebenan in den Träseraum, Träsoraum, und die Gemeinsamkeit ist der Einsatz von schwerem Gerät, das normalerweise beim Baugewerbe benutzt wird.

00:44:19: Und man muss damit mit äußerster Präzision loslegen, um keine Erschütterungs- oder Geräuschsensoren vorzeitig auszulösen.

00:44:26: Das ist das erste.

00:44:27: Das heißt, da war jemand vom Fach.

00:44:29: Genau.

00:44:30: Tarnung und Logistik.

00:44:32: Beide Verbrechen waren Langzeitprojekte.

00:44:34: Die Täter haben lange ausgekundschaftet, wussten genau, wo sie hin müssen, verschaffen sich legale oder unauffällige Zugangsmöglichkeiten.

00:44:41: Einmal die Wohnung und einmal das Parkhaus.

00:44:43: In Nordrhein-Westfalen haben sie die Wohnung Monate vorher angemietet.

00:44:47: Über eine falsche Identität übrigens.

00:44:49: In Gelsenkirchen, einfach über ein öffentliches Parkhaus.

00:44:52: Da musste erst mal drauf kommen.

00:44:54: Also hohe kriminelle Energie, dann das Timing, eine stille Zeit.

00:44:58: In Hamburg war es damals, das war ein langes Wochenende.

00:45:02: Jetzt waren es hier die Feiertage, also ca.

00:45:05: der Vierundzwanzigste bis der Neunundzwanzigste.

00:45:07: Und beidemal war der Feueralarm überhaupt erst der, der den gesagt hat, hier ist was falsch.

00:45:13: Das ist völlig absurd.

00:45:15: Es war kein Bewegungsmelder, kein Laser, kein Garnix oder dass die Wand mal meckert, sondern beidemal ein Brandmelder.

00:45:23: Ist doch völlig bekloppt.

00:45:24: Wie schlecht sind unsere Sparkassen gesichert, könnte man jetzt fragen.

00:45:30: Der Schaden übrigens damals, elf bis vierzig Millionen Euro, jetzt in Gelsenkirchen, dreißig Millionen geschätzt.

00:45:37: Ist aber aktuell deswegen noch auf dreißig Millionen geschätzt, weil es so weit was wie einen festen Versicherungswert von zehntausend dreihundert Euro pro Schießfach gibt.

00:45:46: Deswegen nur so standardmäßig hochgerechnet.

00:45:49: Wahrscheinlich ist der Schaden noch viel höher, weil Leute natürlich sich nicht an diese Zehntausend und was zerquetschen da halten, sondern einfach reinpacken, was geht.

00:45:58: Das wäre jetzt auch meine Frage gewesen, ohne dass ich weiß, ob du dich damit beschäftigt hast.

00:46:02: Ich würde ja denken, wenn ich was in der Bank anvertraue, dann ist das da auch versichert.

00:46:06: Da kann ja auch mein Wegen, keine Ahnung, Überschwemmungen, Feuer oder was auch immer der Grund sein, warum das, was ich da hingelegt habe, plötzlich weg ist.

00:46:14: Aber die kriegen wirklich nur Zehntausend.

00:46:16: Voller Stolz,

00:46:18: darf ich sagen.

00:46:18: Voller Stolz, lieber Lukas, ich bin hier für den Deep Dive, für das Recherchieren verantwortlich.

00:46:23: Voller Stolz, kann ich dir sagen, ja, ich habe mich damit auseinandergesetzt.

00:46:26: Norderstedt, nämlich das Hamburger Verbrechen, hat für ein Präzedenzfall gesorgt.

00:46:30: Es hat nämlich das Landgericht Hamburg entschieden, dass die Haspa trotzdem vollumfänglich haften muss.

00:46:37: Weil die Sicherheitstechnik, z.B.

00:46:39: fehlende Videoüberwachung im Tresorraum oder veraltete Bewegungsmelder, nicht dem aktuellen Standard entsprochen haben.

00:46:44: Heißt also, es musste komplett gedeckt werden.

00:46:47: Das Landesgericht Hamburg hat entschieden, in einem Fall, der den jetzt im Gelsenkirchen ähnelt, Haftungsbegrenzung auf vierzigtausend Euro war unwirksam.

00:46:56: Die Bank musste den vollen Schaden im Fall der Fälle mal über hundertvierzigtausend komplett ersetzen, weil man Struktur-Difizite hatte, weil es einen Versagen der Alarmkette gab.

00:47:06: Und genau das gibt es in diesen Küchen jetzt auch.

00:47:08: Problem, du musst dich jetzt schon als geschädigter auf ein jahrelang Rechensteig einstehen, denn die werden ja nicht sofort bezahlen.

00:47:15: Das Verbrechen in Hamburg war zwai-tausend-einundzwanzig, zwai-tausend-dreiundzwanzig.

00:47:19: erst kam das Urteil.

00:47:21: Ja und vor allem würde ich ja denken, wenn ich jetzt auch bei der Sparkasse bin, dann werden halt die Konturgebühren am nächsten Jahr höher.

00:47:26: Also die müssen ja auch das Geld dann irgendwie wieder reinkriegen.

00:47:28: Also am Ende sind wir alle die Geschädigten.

00:47:34: Es ist wirklich verrückt.

00:47:35: Weißt

00:47:36: du übrigens was Lustig ist, dass diese Geschichte in Geldenkirchen-Bur, dem Stadtteil Bur von Geldenkirchen spielt, wo ich mein aller allerersten Klavierunterricht hatte.

00:47:50: Ich komme aus dem Ruhrgebiet, habe zu der Zeit in Gladbeck gewohnt, das ist direkt an der Grenze zu Bur.

00:47:55: Und da bin ich einmal die Woche von meiner Mama hingefahren worden und habe da Klavierunterricht bekommen.

00:47:58: Da begann der ganze Spaß.

00:48:02: Ich versuche ja jedes Mal, wenn ein Gast hier in diesem Podcast ist, um die Person rumzustricken, was so ein bisschen die Nachrichtenlage angeht, dass ich so ins volle treffe, ist ein Knaller.

00:48:13: Ich schicke sogar Verbrecher los, damit die mir eine Geschichte machen für dich.

00:48:17: Sehr schön.

00:48:18: Kommen wir zu dieser Geschichte hier.

00:48:24: Das ist die Zahl.

00:48:25: Es ist ein historischer Moment.

00:48:27: Bulgarien ist seit dem ersten Januar.

00:48:30: Ich will sagen seit gestern das einundzwanzigte Mitglied der Eurozone.

00:48:34: Das ist der Abschluss einer langen Reise.

00:48:36: Und es ist so ein bisschen wie ein Ruf aus der Vergangenheit.

00:48:39: Es gibt eine unfassbar spannende Anekdote dazu.

00:48:42: Und die ist, sagen wir mal, so ein Echo.

00:48:44: Wenn dir neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun,

00:48:52: neun,

00:48:53: neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun,

00:49:00: neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun,

00:49:05: neun, Das erkenne ich

00:49:06: daraus.

00:49:06: Ja, genau.

00:49:06: Der Präsident heißt Lef oder so.

00:49:08: Nein, aber jetzt ist die Währung.

00:49:09: Nein,

00:49:09: oh, sehr gut.

00:49:10: Die bulgarische Währung hieß Lef-L-E-W.

00:49:13: Heißt übrigens Löwe.

00:49:15: Dazu komme ich gleich nochmal.

00:49:17: Die faszinierte Tatsache ist, aber in dem Jahr aber, aber in dem Jahr, aber in dem Jahr, aber in dem Jahr, aber in dem Jahr, aber in dem Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber in der Jahr, aber Man entschied, sich den LEV eins zu eins an die stabilste Währung Europas zu binden.

00:49:36: Und das war nun mal die deutsche Mark.

00:49:38: Der Übergang dann als Deutschland, neuneinzig, zweitausendzwei, dann für uns alle, den Euro eingeführt hat, blieb Bulgarien der Bindung treu.

00:49:47: Da der offizielle Kurs der D-Mark zum Euro auf eins, neun, fünf, fünf, acht, drei festgeschrieben war, erbte der LEV quasi diesen krummen Wert.

00:49:55: Und deswegen hat heute Bulgarien über, was, vierundzwanzig Jahre später, Genau denselben Tauschwert.

00:50:03: Eigentlich kann man sagen, Bulgarien haben mit dem LEV technisch gesehen, schon seit fast dreißig Jahren, wie mit der deutschen Mark unter anderem Namen bezahlt.

00:50:14: Und jetzt kriegen sie ein Euro.

00:50:16: Jetzt kriegen sie ein Euro.

00:50:18: Und sind die da auch so skeptisch, wie wir alle damals wahrscheinlich?

00:50:21: Null,

00:50:22: null.

00:50:23: Die wissen, dass es ein großer Erfolg war.

00:50:25: Und wenn man die Medien glauben, da freuen die sich alle drauf.

00:50:29: Auf der Münze drauf der Reiter von Madara auf den neuen bulgarischen Münzen, also eins bis fünfzig Cent.

00:50:35: Der Reiter von Madara ist ein frühmittelalterliches Felsrelief.

00:50:40: Er ist das einzige in seiner Art in Europa und symbolisiert die bulgarische Staatsgründung für über eintausend, dreihundert Jahren.

00:50:46: Und dieser Beitritt sorgt auch dafür, dass die kürliche Schrift präsenter auf dem Banken und wird.

00:50:52: Bulgarien hat bereits bei EU-Beitritt durchgesetzt, dass das Wort Euro-E-U-R-O auf den Schein auch als E-B-P-O steht, also kurilisch eben.

00:51:03: Und deswegen ist es schön.

00:51:05: Fun Fact, wie eben schon gesagt, Lef heißt übersetzt Löwe und auch wenn der Löwe jetzt als Währungsname von den Preisschülern verschwindet, bleibt er als stolze Symbol auf der Rückseite der neuen Bulgarischen.

00:51:15: ein und zwei Euro Münzen.

00:51:17: Das finde ich schön.

00:51:18: Ja, ist geil, ne?

00:51:19: Das finde ich schön.

00:51:20: Hätten wir auch machen sollen, das finde ich total schön.

00:51:22: Obwohl,

00:51:22: wir haben noch den Bundesadler.

00:51:24: Wirklich auf dem deutschen Euro?

00:51:26: Ja, die Münzen haben wir im Bundesadler.

00:51:28: Boschi,

00:51:28: ich war so lange raus, ich war so lange im Ausland, ich weiß nicht mehr, wie Deutsch das Geld da ist.

00:51:33: Ja, aber weißt du genau, weil ich da im Kontext denke, apropos Währung.

00:51:39: Die offizielle Währung in Thailand ist ja der thailändische Baat.

00:51:42: Abgekürzt THB.

00:51:45: Weißt du die Unterwährung von Baat?

00:51:47: Die Unterwährung?

00:51:48: Also quasi

00:51:48: die Pfennig?

00:51:49: Ich glaube, ein Bad ist schon nur, ist schon nur fünf Cent oder so, oder zwei Cent.

00:51:53: Insofern, in der Unterwährung kenne ich nicht nein.

00:51:56: Aber

00:51:56: tatsächlich gibt es eine Unterkategorisierung.

00:51:58: Ein Bad sind hunderte Satang.

00:52:00: Hätte ich nicht gewusst.

00:52:01: Guck mal, da, glaube ich, ein Jahr durch diese Stadt und kriegst du nicht mit.

00:52:05: Satang.

00:52:06: Nie gehört.

00:52:06: Weißt du, wie man sich mit der, mit der Währung zu verhalten hat?

00:52:09: König Reich Thailand hat ja strenger Gesetze.

00:52:12: Ja, du musst damit bezahlen, das weiß ich.

00:52:14: Aber dann hört es auch auf.

00:52:16: Also ich weiß nicht, worauf du hinaus willst.

00:52:18: Wahrscheinlich darfst du, weil der König drauf ist, weder einen Schein zerreißen, noch irgendwie auf den Boden werfen oder so.

00:52:24: Das sind die schon sehr, sehr strengen.

00:52:27: Sehr clever Herr Haunerland.

00:52:28: Achtung, Achtung, wenn ihr mal in Thailand unterwegs seid und wir Deutschen lieben Thailand.

00:52:32: Die wichtigste Regel für alle Reisenden, wenn dir eine Münze runterfällt oder ein Geldschein weg weht, stoppe ihn oder die Münze niemals mit dem Fuß.

00:52:43: Auf dem thailändischen Geldstück und Geldschein ist nämlich das Porträt des Königs abgebildet.

00:52:47: Und wenn du das machst und weil in Thailand der unreinst mögliche Körperteil der Fuß ist, wird das Treten auf das Konterfei des Königs sofort als schwere Majestätzbeleidigung angesehen.

00:52:59: Und das kann theoretisch sogar mit Gefängnis bestraft werden.

00:53:02: Ich gucke in schockierte Augen.

00:53:04: Ja, also ich überlege, ob mir das mal passiert ist.

00:53:08: Ich glaube, mit dem Geldschein hatte ich Glück.

00:53:10: Da gab es nie den Moment, wo ich hätte drauf treten können.

00:53:13: Ich habe aber tatsächlich auch eine, wir nennen das Königslästerung, riskiert.

00:53:19: Da gab es einen Park, in dem ich immer wieder gejockt bin.

00:53:23: Mit Airpods, mit Musik in den Ohren.

00:53:25: Um Punkt achtzehn Uhr wird in allen öffentlichen Einrichtungen und auch in öffentlichen Parks die königliche Hymne gespielt und da bleiben dann alle stehen.

00:53:33: Und ich hatte Musik in den Ohren, habe mich noch gefragt, warum bleiben die jetzt?

00:53:36: alle stehen hier, aber ich hatte ja irgendwie auch eine Zeit, die ich laufen wollte oder so und habe dann nur irgendwann gemerkt, dass wir alle böse angeguckt haben und bin dann stehen geblieben, habe die Kopfhörer rausgenommen und hörte die Hymne.

00:53:47: Also, falls jemand im Urlaub joggen gehen sollte in einem öffentlichen Tag.

00:53:51: Wow!

00:53:51: Ohne Witz, ich bin seitdem immer erst so gegangen, dass ich um kurz nach achtzehn Uhr loslaufe, damit ich nicht wieder in die Situation komme, dass ich weiterlaufe, obwohl die Hymner gespielt wird.

00:54:04: Ich bin froh, dass du nicht im Gefängnis gelandet bist.

00:54:06: Ich auch.

00:54:07: Ich auch.

00:54:09: Jetzt kommen wir zu dem Moment, in dem Thailand mal illegal Teil der Eurozone war.

00:54:14: Es gab nämlich eine, sagen wir mal, nicht sofortlösbare zwei-Euro-Verwechslung.

00:54:19: Die thailändische Zehn-Badmünze, nämlich, ist berüchtigt dafür, der zwei-Euro-Münze sehr, sehr ähnlich zu sehen.

00:54:27: Beide bestehen aus einem silbernen Außenring und einem goldenen Kern, haben fast das exakt selbe Gewicht und denselben Durchmesser.

00:54:34: Und in den frühen zwei Tausendern gab es in Europa riesige Probleme mit Verkaufsautomaten.

00:54:39: Weil die thailändische Münze, wert ungefähr ca.

00:54:41: von zwanzig bis dreißig Cent, fällt schicherweise gerne mal als zwei Euro Stück akzeptiert wurde.

00:54:46: Warum wusste ich davon damals nichts?

00:54:48: Ich hätte ihn in Reibach machen können.

00:54:50: Ich habe tatsächlich mal in Deutschland eine Teil Münze in der Hand gehabt.

00:54:54: Weil da irgendwer, die in den Einkaufswagen gepackt hat oder so, wo ich dann auch merkte, das ist ja gar kein zwei Euro Stück, weil sich dann damit bezahlen wollte oder so.

00:55:01: Seitdem ist es tatsächlich immer lustig, wenn man es am Anfang von so einer Thailand-Reise in der Hand hat.

00:55:06: Es sieht wirklich verblüffend ähnlich.

00:55:08: Ja,

00:55:10: ist halt nur ein bisschen weniger wert.

00:55:12: Ja, ein bisschen.

00:55:14: Also deswegen sind die Scanner und die, weil in diesen Automaten wird ja gewogen, gescanned und gerollt und so.

00:55:20: Das ist sehr, sehr clever geworden.

00:55:22: Ansonsten hätte das viel Geld gekostet.

00:55:24: Zwei wunderschöne Fakten habe ich noch zur der Bad-Währung.

00:55:27: Es gab mal Kugeln als Münze oder als Währung.

00:55:31: Bevor Thailand damals noch Sie am moderne Münzen oder Scheinene eingeführt hat, nutzte man sogenannte Spottung.

00:55:38: Pot Duang, glaube ich, hoffe, das habe ich einständig ausgesprochen, oder Bullet Money, das waren kleine, fast kugelförmige Silberstücke, die mit königlichen Siegeln markiert waren.

00:55:46: Diese kuriosen Geldkugeln waren bis ins späte der neunzehnte Jahrhundert im Umlauf und eine wichtige Regel noch aus dem Alltag von heute, das Port Mané in Thailand nie in die Gesäßtasche.

00:55:59: Strengläubige oder sehr traditionelle Teils vermeiden es, ihr Popmanee in die hintere Hosentasche zu stecken.

00:56:05: Der Grund übrigens derselbe wie beim Treten auf das Geld.

00:56:08: Man möchte sich nicht symbolisch auf das Gesicht des Königs setzen.

00:56:12: Ansonsten gibt's Ärger.

00:56:13: Hätten

00:56:14: wir diesen Podcast nicht vor dem Jahr machen können, Boschie?

00:56:16: Ich hab wirklich, ich hab immer mein Popmanee hinten drin.

00:56:19: Und ich saß ein Jahr lang auf dem Gesicht.

00:56:21: Oh Gott, das sag ich gar nicht.

00:56:22: Ich trau mich gar nicht, diesen Satz weiter zu sprechen.

00:56:25: Das gibt's.

00:56:26: Das kann ja nur Ärger geben.

00:56:27: Nicht sagen, nicht sagen.

00:56:30: Nicht sagen.

00:56:31: Nicht sagen.

00:56:32: Aber dafür gibt es auch die Brusttasche, weil dann ist er ja am Herzen und das ist doch bestimmt das schönste, was man machen kann, den König am Herzen tragen.

00:56:39: Wir bleiben ja bei der Aussage, dass du das Popmanee immer in der Hinterentasche hattest, aber die Währung hattest du natürlich selbstverständlich vorher rausgenommen und vorne in die Brusttasche gepackt.

00:56:48: Am Herzen tragen.

00:56:49: Wobei ich auch zugeben muss, die Währung, also das Bargeld.

00:56:55: ist in Thailand wesentlich weniger Zahlungsmittel als noch bei uns.

00:57:00: Das war auch wieder eine Erkenntnis bei mir, sogar Streetwood-Stände, also irgendwelche wirklich kleinen Stände, die Kokosnüsse oder Säfte oder was auch immer verkaufen, haben alle irgendein QR-Code vorne am Wagen, wo jeder mit seinem Handy hingeht, einmal abskennt, dem Verkäufer zeigt hier, ich habe gerade deine zwanzig Cent überwiesen und dann ist gut.

00:57:17: Also es war tatsächlich auch das ein Learning für mich, als ich jetzt wiederkam.

00:57:22: Gewöhnst ihr ab Lukas?

00:57:23: Also klar, in manchen Orten hier in Deutschland musst du noch mit Bargeld bezahlen, aber ansonsten alle Länder, die ich so gesehen habe, gerade auch dann Japan, Korea, Taiwan und so, da hängen wir noch ziemlich hinterher.

00:57:36: Da hat jede Oma einfach die Möglichkeit, mit dem QR-Code für ihre Äpfel zu bezahlen.

00:57:40: Und da sind wir in Deutschland leider noch nicht.

00:57:42: Manchmal fühlt man sich hier in Vorgestern, also wir sind wie die Bad News from yesterday, so hat man das Gefühl manchmal.

00:57:49: Aber spannend, weil du es gerade sagst, wenn man auf dem Markt unterwegs ist und da überall bezahlen kann, hier kannst du dich auf einen neuen Prozentsatz einstellen.

00:57:55: Seit dem ersten Januar gilt in der deutschen Gastronomie wieder der dauerhaft ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen.

00:58:03: Die große Frage natürlich heißt das für uns, dass der Restaurantbesuch für uns günstiger wird.

00:58:08: Dafür muss man es erstmal verstehen.

00:58:10: Die sieben Prozent Mehrwertsteuer gelten nur für Speisen.

00:58:12: Getränke bleiben bei neunzehn Prozent, also wie Softdrinks, Bier, Wein und Kaffee.

00:58:17: Im Gegensatz zu der befristeten Regelung damals in Corona-Zeiten ist das jetzt aber gesetzlich dauerhaft verankert.

00:58:23: Und wird jetzt für Gäste billiger?

00:58:24: Kurze Antwort, voraussichtlich nicht.

00:58:27: Branchen, Experten und Verbände wie von der DHK gehen davon aus, dass das nicht eins zu eins an uns Kunden weitergegeben wird.

00:58:33: Die Gründe sind hoher Kostendruck und Puffer für Betriebe, weil man sowas für einen Investitionsstau hatte.

00:58:38: Das nutze Information, was muss man wissen, wenn man Essen geht in Thailand?

00:58:44: Niemals local spicy bestellen, oder?

00:58:47: Ach doch, das geht irgendwann.

00:58:48: Das Lustige ist, du weißt halt nie, was spicy gerade ist, ob spicy Hölle ist oder ob die sowieso schon touristengerecht runtergerechnet haben.

00:58:57: Das weiß man nicht.

00:58:59: Ansonsten, der Unterschied zum Essen in Thailand ist, der Thai ist den ganzen Tag, aber immer nur kleine Portionen.

00:59:06: Und wenn du hier in Deutschland dann irgendwas mal zwischendurch essen willst, ist ja auch schnell eine große Portion.

00:59:11: Und insofern hatte ich so rückblickend das Gefühl, ich hatte eigentlich nie richtig Hunger in Thailand, weil du über den Tag verteilt immer wieder Kleinigkeiten ist.

00:59:21: Ein wunderschönes Sprichwort in Thailand ist, einem Thai ist nie langweilig.

00:59:25: Wenn er nicht weiß, was er tun soll, dann ist er was.

00:59:29: Und dann dachte ich so, im Herzen habe ich das schon immer so gelebt.

00:59:32: Im Herzen habe ich schon immer Thai gelebt.

00:59:34: Aber was ich an dieser Neuerung hier in Deutschland interessant finde, Boschie, das ist ja, der Wunsch war nicht, die Konsumenten zu entlasten, weil dann müssten es die Restaurantbetreiber ja weitergeben.

00:59:45: Also es geht darum, der Gastronomie unter die Arme zu greifen.

00:59:48: Dann wäre es ja auch falsch, wenn die das weitergeben würden.

00:59:52: Genau, die Frage ist ja, der Ruf kam ja vom Verband, der Ruf kam ja jetzt nicht von uns Privatmenschen, sondern der sieben Prozent Satz, den vermissen wir.

01:00:01: Ich glaube, so denkt der Kunde ja nicht.

01:00:02: Das ist schon das, was die Branche will.

01:00:05: Gleichwohl wäre es ja auch schön, wenn wir einfach öfter ins Restaurant gehen und es auch günstiger wäre.

01:00:09: Ich wäre aber schon mit stabilen Preisen zufrieden, wenn ich ganz ehrlich bin, dass man sich da auch verlassen kann, dass es nicht teurer wird noch.

01:00:16: Ich bin nur dafür, dass wir auch wieder mal um die Ecke was essen gehen und die Menschen auch mitnehmen, dass wir irgendwie wieder was in so einem Kreislauf irgendwie haben.

01:00:24: Das glaube ich wäre schön.

01:00:25: Und das ist so wichtig, dass man alle partizipieren lässt.

01:00:29: Aber das ist ja ein... Da haben wir ein gesamtgesellschaftliches Problem, dass sich Reichtum seine kleinen Ecken sucht und da auch verweilt.

01:00:37: Jetzt ist es ja so, das, was du gerade gesagt hast, wäre ja eigentlich das fantastische Schlusswort gewesen.

01:00:43: Ich habe aber noch eine Frage an dich, lieber Lukas.

01:00:45: Ja?

01:00:46: Wir starten jetzt in ein neues Jahr, Jahr zwei tausend sechsundzwanzig.

01:00:49: Das ist jetzt eine metafysische Frage.

01:00:50: Ich möchte es vorwahnt vorweg schicken.

01:00:53: Und wie du antwortest, bleibt gänzlich dir überlassen.

01:00:56: Hast du gefunden, was du gesucht hast in deinem Jahr im Ausland?

01:01:01: Ja, aber ich habe auf dem Weg dahin, weil das Leben einfach immer weitergeht, natürlich auch wieder neue Dinge entdeckt, neue Dinge verloren.

01:01:13: Und insofern das Gefühl, man kommt wieder und ist ein gänzlich aufgeräumter und mit allen vorherigen Baustellen vielleicht abgeschlossener Mensch, das ist einfach nicht so, das ist nicht das Leben.

01:01:26: Und selbstverständlich entdeckt man über ein Jahr neue Dinge, die einen irgendwie beschäftigen, über die man sich dann Gedanken macht.

01:01:34: Und insofern, es geht immer weiter.

01:01:36: Man ist nie ganz fertig.

01:01:37: Ich glaube, ich könnte jetzt noch zwei Jahre weiter reisen und würde mit der gleichen Erkenntnis wiederkommen.

01:01:43: Und insofern war das durchaus ein Moment, wo ich jetzt dachte, eine neue Sicht auf das große Ganze wird dir jetzt auch nicht plötzlich in den Schoß fallen, wenn du noch zwei Jahre hier in Bangkok sitzt oder durch die Welt reißt.

01:01:55: Ich freue mich sehr, dass du gesund und munter wieder in der Bundesrepublik bist.

01:01:58: in diesem Breitengraden.

01:02:00: Ich bin dir unglaublich dankbar, dass du den ersten Januar mit mir teilst.

01:02:02: Hörbar, heute am Freitag, am zweiten Januar.

01:02:05: In der ersten Folge des Jahres von Zahltag mit Lukas, Haunerland Lukas.

01:02:11: Vielen, vielen Dank, dass wir uns hier so unterhalten können und schön, dass du wieder da bist.

01:02:15: Das ist schön, Boschie.

01:02:16: Danke, dass du das sagst.

01:02:18: Darf ich noch eine kleine Überraschung loswerden?

01:02:20: Oh, auf geht's ja bitte.

01:02:22: Ja?

01:02:23: Es gibt da ja eine Sache.

01:02:26: Nein!

01:02:26: Nein, nein, nein.

01:02:27: Juhu!

01:02:31: Der Podcast ist zu Ende.

01:02:34: Der Boschie geht nach Hause und denkt sich mal fürs nächste Mal die nächsten Zahlen aus.

01:02:40: Dann zählt er bis unendlich und plötzlich da erkennt er.

01:02:45: Den Podcast macht er noch als Rentner.

01:02:49: Lukas Haunerland!

01:02:51: Er ist wieder da!

01:02:52: Er ist wieder da!

01:02:54: Er ist wieder da!

01:02:55: Nur ohne Bart.

01:03:00: So, und du, dir du das jetzt hier gehört hast, vielen Dank für deine Zeit, vielen Dank für deine Konzentration, für deinen Interesse.

01:03:06: Mögen wir uns gegenseitig treu bleiben, Dienstags und Freitags ist jeweils Zeitag.

01:03:10: Einmal mit Gast, einmal ohne.

01:03:12: Wir analysieren die Woche und starten in ein wundervolles Jahr.

01:03:16: Möge ist uns doch... auf den richtigen Weg führen.

01:03:19: Liebe Grüße und gerne zwölf Sterne.

01:03:22: Ich brauche das.

01:03:23: Grundaugungsmittel, Sterne und Bewertung.

01:03:25: Ich antworte auch.

01:03:26: Wir hören uns am Dienstag wieder.

01:03:27: Das war der Freitag.

01:03:29: Und wir bedanken uns und verleihen uns vor Lukas Haunerland.

01:03:31: Er ist wieder da, wenn er ihm folgen wollt.

01:03:33: Lukas hat Lukas Haunerland und die Musik habe ich vorhin schon gesagt.

01:03:37: Du kannst selber nochmal ankündigen.

01:03:38: Neuversuch.

01:03:39: Neuversuch heißt der Song.

01:03:40: Genau, gibt es überall, wo man Musik hört.

01:03:42: Boschie, vielen, vielen Dank, dass ich mit dir ins neue Jahr starten durfte.

01:03:45: Äh... Ich freue mich sehr, wieder hier zu sein.

01:03:48: Bussi bye bye.

01:03:49: Was würde man auf Tai sagen?

01:03:51: It's a bodycap again.

01:03:53: Also es ist die Begrüßung und die Verabschiedung.

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