#042 - Mit Caro Frier: 30% Überdosis und nur 5 neue Teile

Shownotes

In dieser Folge ist Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin Caro Frier zu Gast und schaut gemeinsam mit Daniel auf die Themen der Woche. Wir sprechen über die 5-Teile-Regel für Kleidung, einen Kinofilm, den Disney in 52 Clips auf TikTok veröffentlicht hat, und Medikamente, die für Frauen im Schnitt 30 Prozent zu hoch dosiert sind. Außerdem schauen wir auf die Sichtbarkeit von Frauen über 50 im Fernsehen und die Entscheidung Frankreichs, Social Media für unter 15-Jährige zu verbieten.

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Redaktion & Host: Daniel Boschmann (danielboschmann.com) • Schnitt & Produktion: Kevin Blume (kevinblume.de)

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00:00:00: Hi, bevor es mit der normalen Folge am Freitag jetzt losgeht, will ich noch einmal ganz kurz mir einen Moment nehmen, um Danke zu sagen.

00:00:07: Ich habe am Dienstag gerne besondere Sendungen oder eine besondere Folge gehabt zum Thema Eis, also Einwanderungsbehörden in Amerika.

00:00:14: Und für diese Folge habe ich so viel tolles Feedback von euch bekommen.

00:00:19: Das hat mich... Das hat mir was bedeutet und mich auch gerührt, muss ich sagen.

00:00:23: Weil das sehr emotional war, weil ich mich so aufgeregt habe im Vorfeld und weil ich gemerkt habe, dass das ein Thema ist, das ich mir dringend von der Seele reden muss.

00:00:30: Deswegen habe ich mich darum gekümmert und ich glaube wirklich, dass es wichtig ist, dass wir in der Gesellschaft darüber reden, was da passiert und was uns im Fall der Fälle in Deutschland droht, wenn man nicht auf die Wahrheit oder auf Fakten aufpasst.

00:00:40: Deswegen hat mir das... unglaublich viel gegeben, dass so viel geschrieben wurde, so viel kommentiert wurde, egal ob über Instagram oder direkt bei Spotify oder so.

00:00:50: Dafür bin ich sehr dankbar.

00:00:51: Finde ich richtig cool.

00:00:53: Ich werde jetzt keine einzelnen Nachrichten zitieren, weil ich dann im Fall der Fälle eine wichtige vergessen würde und dass wir den anderen unfair gegenüber.

00:00:58: Aber ich lese alles und ich versuche auch jedem und jeder zu antworten und deswegen dankeschön.

00:01:04: Danke für das Feedback für die letzte Folge.

00:01:06: Und wann immer du es verspürst, anderen Leuten Bescheid zu sagen, dass das ein cooler Podcast ist, würde mir helfen, würde mich richtig freuen.

00:01:14: Wenn du sagst, ich habe einen gefunden, da fühle ich mich wohl, da werde ich informiert, da werde ich gut unterhalten, da gibt es gute Gespräche.

00:01:20: Hört auch mal Zahltag.

00:01:22: Wäre ich mehr als dankbar.

00:01:24: Also fühle dich frei, auch einfach ohne Weiterleiten jetzt einfach weiterzuhören.

00:01:28: Aber fünf Sterne und Weiterleiten wird hier immer gerne gesehen.

00:01:31: Und damit geht es in die Freitagsepisode.

00:01:35: Na, hör mal, bis jetzt läuft das ja ohne Probleme hier mit uns beiden.

00:01:38: Es ist nicht zu fassen, ich hab es ein bisschen unheimlich.

00:01:41: Hab Angst, dass gleich von hinten die Scheiße losgeht.

00:01:44: Das klappt nie bei mir normalerweise.

00:01:46: Ich bin ganz froh, lass uns das genießen.

00:01:48: Wenn ich dich jetzt gleich mit Caroline Maria ansprechen würde.

00:01:53: Was löst das in dir aus?

00:01:54: Ist das ein wohliges Gefühl von zu Hause oder eher Angst, Schweißnasse stören, weil du was ausgefressen hast?

00:02:00: Eher das.

00:02:01: Sagt keiner.

00:02:02: Sag keiner, ich fühl mich eher nicht angesprochen.

00:02:04: Caroline Maria hat noch nie zu mir einer gesagt.

00:02:06: Noch nie.

00:02:07: Also, wenn du jetzt damit anfängst, fände ich das schon wieder sauwitzig.

00:02:10: Weil meine Mutter hat immer noch ... Caroline?

00:02:13: Caroline?

00:02:14: Wenn ... dann wusst ich ...

00:02:16: Ich merk schon.

00:02:17: Hau ab.

00:02:18: buddelt dir ein Loch raus, aber so schnell, wie es nur irgendwie geht.

00:02:23: Weil wenn die Caroline gesagt hat, das ist auch gut lustig, weil zu meinem dreißigsten Geburtstag hat die zu mir gesagt, beim Abendessen, beim Schönen beim Italiener, bei Vino Veritas, du heißt ja eigentlich Caroline.

00:02:35: Ich so, ach so?

00:02:36: Ich dachte Caroline.

00:02:37: Danke für

00:02:37: die Info.

00:02:38: Ja, ich so, weil vorher heute mein Dreißig ging.

00:02:40: Schule durch,

00:02:41: Ausbildung durch.

00:02:42: Jetzt, neue Identität.

00:02:44: Das ist wie ein Zeugenschutzprogramm.

00:02:46: Weil die meinten, du wirst ja mit C geschrieben und mit E und die haben mich damals nach der Karolin von Monaco benannt.

00:02:51: Da, also.

00:02:52: Da hab

00:02:52: ich gesagt, naja toll, jetzt, aber mit dreißig das zu erfahren, können wir's jetzt auch sein lassen.

00:02:57: Groial werden wir auch nicht mehr.

00:02:58: Nee, ich sag mal so, den Namen hast du wieder aufgewertet.

00:03:00: Komm, Willi, los!

00:03:01: Los geht's!

00:03:14: Heute ist Freitag der dreißigste erste, zweitausend und sechsundzwanzig.

00:03:18: Hier ist Daniel Boschmann mit Zahltag.

00:03:20: Wir rechnen mit der Woche ab.

00:03:22: Ich schnappe mir die aktuellen Zahlen mit den Geschichten daneben und dahinter.

00:03:25: Erst die Meldung, dann das Abschweifen, das ist hier der Auftrag.

00:03:29: Heute mit einem ganz besonderen Gast.

00:03:32: Bingo!

00:03:34: Diese Frau sollte jeder auf seiner Bingo-Karte haben.

00:03:37: Es wäre nämlich immer ein Gewinn.

00:03:39: Als der Lebejord Tumor verteilt hat, hat sie sich gleich mehrere Male angestellt und hat immer wieder bekommen.

00:03:46: Und das stellt man sofort fest, wenn sie ihr Lachen erst einmal anschmeißt, dann wird Lebensfreude greifbar.

00:03:52: Eine Unterhaltung mit ihr, das kann ich sagen, ist immer Unterhaltung.

00:03:55: Und soll ich mal ein Pferd stehen müssen, dann wäre sie auf meiner Liste der Komplizen ganz weit vorn.

00:04:00: Sie ist eine mit Herz, mit Schnorzel und vor allem mit Verstand.

00:04:03: Und aus eigener Erfahrung mit ihr um die Häuser zu ziehen, ist nicht nur ein guter Abend, sondern ein epischer Triumphmarsch.

00:04:12: Sie ist verrückt, tiefgründig und man ist mit ihr immer unterwegs mit dem Bewusstsein, dass man nie genau weiß, wo das am Ende dann landet.

00:04:19: Entweder in der urigsten Kölschkneipe oder im Flieger nach Rio.

00:04:22: Sie könnte es dir nämlich mit ihrer absoluten Überzeugung total reinquatschen.

00:04:27: Und dabei macht sie das so charmant, dass sie das gar nicht auffällt.

00:04:30: In der Kneipenwelt würde man ihr mutmaßig das Etikett Unikat verleihen.

00:04:35: Sie ist verdammt lustig, extrem professionell und dabei immer absolut nahbar.

00:04:40: Eine unfassbar nette Typ.

00:04:42: Und wer einen Leuchtturm der guten Laune in der grauen Winterzeit braucht, sollte ihre Nähe suchen.

00:04:47: Ich habe heute das große Vergnügen.

00:04:49: Ich begrüße meinen Gast, Theater, Film und Fernsehschauspielerin.

00:04:53: Und Grimmepreis

00:04:55: nominierte...

00:04:57: Karo Frier.

00:04:58: Nein, stoppen!

00:04:59: Karoline...

00:04:59: Einelte Frier.

00:05:00: Karoline... Karoline Maria Frier.

00:05:05: Frier.

00:05:06: Frier?

00:05:10: Sag mal, Bosch, siehst du das?

00:05:12: Ich hab Tränen in den Augen.

00:05:13: Sag mal, wann willst du nur einziehen?

00:05:15: So ein Intro hab ich ja noch nie bekommen.

00:05:17: Ja, ich wollte mir einen Mühe geben.

00:05:19: Jetzt bin ich ein bisschen, ich bin ja eben ein bisschen in dich verliebt, aber jetzt ist noch mal

00:05:23: gleich

00:05:23: eine kleine Schockverliebtheit.

00:05:25: Wann willst du einziehen?

00:05:26: So können wir jeden Morgen aufstehen.

00:05:28: Liebe Karolin Maria Frié.

00:05:31: Karolin Maria Frié?

00:05:32: Oder gehen wir in die Kölsch Kneipe?

00:05:33: Mit dir gehe ich überall hin.

00:05:35: Das habe ich sehr früh festgestellt.

00:05:37: Wir beide haben uns damals, ich glaube, wir können, also in die Details gehen wir nicht, aber wir haben uns an einem wirklich völlig ungeplanten Abend in der Kölner Innenstadt das allererste mal wirklich getroffen.

00:05:46: Und wie heißt der Laden?

00:05:47: Gibt es hier noch Barakuda?

00:05:48: Oh, krass, das war unser, stimmt, oh Gott, ja.

00:05:51: Da gehen wir besser nicht ins Detail.

00:05:53: Siehst du?

00:05:53: Ja, genau.

00:05:54: Das ist meine Barakuda-Bar.

00:05:55: Legendäre Bar

00:05:56: in Köln?

00:05:57: Die gibt es immer noch.

00:05:58: Ich bin ja nicht mehr in Köln, aber ja, herrlich, da müssten wir eigentlich noch mal hin.

00:06:04: Wenn die uns noch reinlassen, ohne ins Detail zu gehen.

00:06:06: Hatten

00:06:06: wir Hausverbot?

00:06:08: Ich dachte tatsächlich... Und zu deiner neuen Serie kommen wir ja gleich, also die du mit deiner Schwester machst und überhaupt mit ganz vielen großartigen Menschen aus dem Film- und Fernsehbetrieb Deutschlands.

00:06:17: Dazu kommen wir noch, aber bei der Einzelnen habe ich gedacht... Die Szene hab ich irgendwie gefühlt.

00:06:23: Aber sensationell.

00:06:25: Weißt du, was ich bei dir ganz toll finde?

00:06:26: Ich möchte mich noch einmal reinwerfen, denn ich bin ja auch in dich verknallt ein bisschen.

00:06:31: Du bist eine, bei der ich immer das Gefühl habe, die scheiß sich nix.

00:06:34: Die ist immer locker.

00:06:36: Gleichzeitig aber.

00:06:37: Und da wird's magisch, denn wir haben ja in jüngster Zeit sehr viel Zeit miteinander verbracht in Fernsehformaten und so.

00:06:42: Gleichzeitig bist du aber eine, die immer überlegt, Also du versuchst, so ein Radar für eine Situation zu entwickeln.

00:06:49: Leg ich da richtig?

00:06:50: Ist das gut?

00:06:51: Ist das jetzt... Was regiert bei dir?

00:06:54: Diese absolute Selbstbewusstseinsnummer oder eher der Zweifel?

00:06:57: Was regiert eigentlich?

00:06:59: Boah, das ist eine gute Frage.

00:07:02: Also ich glaube, ich verfüge über eine ganz gute emotionale Intelligenz.

00:07:09: Ich kann glaube ich ganz gut Situationen einschätzen.

00:07:11: Weißt du, wenn einer gerade keinen Bock hat oder einer hat Bock und so.

00:07:14: Ich komme prinzipiell immer eigentlich mit allen Leuten klar, ob ich sie dann wirklich nett finde oder nicht einmal dahingestellt.

00:07:21: Aber ich kann prinzipiell in großem Ganzen mag ich eigentlich jedem.

00:07:25: Aber das Schlimme ist bei mir, wenn es kippt, dann kippt es richtig.

00:07:29: Also dann merkst du mir das auch sofort an und dann kann ich mich auch nicht mehr verstellen.

00:07:32: Du hast diesbezüglich keine Meta-Ebene, habe ich mir so festgestellt.

00:07:35: Du bist dann entweder oder, oder?

00:07:37: Ganz genau.

00:07:37: Wenn du mich auf dem falschen Fuß erwischt, dann ist es schwierig.

00:07:42: Also nicht, dass ich das prinzipiell habe, aber wenn das dann ausbricht oder das ist auch so wie bei mir, wenn so ein Punkt erreicht ist.

00:07:48: Wenn ich so, ich habe nicht so viele Triggerpunkte, aber wenn du den dann einmal drückst, dann ist das bei mir auch so, dann ist das wie eine, also die Zündschnur ist ganz kurz und ich brauche dann auch lang, um wieder zurückzukommen.

00:07:59: Aber es braucht auch sehr lang, nicht da überhaupt erst mal hinzukriegen.

00:08:03: Das muss ich dazu sagen.

00:08:04: Hast du denn bei dir so einen klassischen Triggerpunkt ausgemacht?

00:08:07: Oder sind es dann immer aus Situationen heraus bestimmte Sachen, die dir im Verhalten auffallen?

00:08:11: Oder willst du mir den Tipp nicht geben?

00:08:15: Also ich hab ein ganz schlimmes Ding am Set.

00:08:18: Also wenn ich arbeite, ein Gerechtigkeitssinn, wenn ich irgendwie das Gefühl habe, eine Person, die in der höheren Nacht steht, eine andere Person gegenüber, das kann ja jetzt alles und nichts bedeuten.

00:08:29: Also ich rede von Regie bis Kameraassistent bis zum Setrunner, der da gerade ein Praktikum macht.

00:08:35: Da hab ich ganz, da wird's bei mir ganz schwierig.

00:08:39: Auch mir gegenüber, also ich bin auch schon behandelt worden so, was machst du jetzt hier, dann zeig mal, mach mal so auf die Tour du Schausteller, mach mal was Lustiges, bring mich mal zum Lachen.

00:08:48: Möge

00:08:48: sie mich unterhalten.

00:08:50: Bitte, genau, da fehlt noch der Hof nahe, der hinterher, was denkst du, du musst da jetzt mit...

00:08:55: Möge sie ihre Lines vortragen, hatte sie den Text erlernet.

00:09:00: Genau.

00:09:01: Nicht lustig.

00:09:02: Oi.

00:09:03: Heute sie, Kopf ab.

00:09:06: Ja, ganz schrecklich.

00:09:07: Also weißt du, als ich dann noch so in meinen Anfangszeiten war und so, dass wenn du mich so richtig Angst genommen wirst und dann willst du da und denkst, oh, bitte, bitte, mach doch irgendwas.

00:09:15: Also solche Leute kann ich heute natürlich besser händeln, aber das ist so ein, du weißt das doch auch, oder so zu ehrgeizige Leute.

00:09:23: Anstrengend verbissen.

00:09:24: Oh, schrecklich.

00:09:26: Strenggütig verbissen anstrengend.

00:09:27: Und dann aber so nach außen hin, sobald die Kamera angeht, so eine andere... Visage aufziehen.

00:09:32: Dann die jovialen Gönner spielen.

00:09:34: So, nein, das ist doch hier alles nur ... Wir operieren doch nicht am offenen Herzen.

00:09:37: Es ist doch nur Fernsehen.

00:09:39: Es ist doch nur Fernsehen.

00:09:40: Hey!

00:09:41: Das war noch gar nicht so gemeint.

00:09:43: Aber vorher schützt du umlos getreten, ja?

00:09:45: Du kurz bis zum Rand.

00:09:47: Ich, echt, das ist wirklich ... Und da, da, da sitze ich dann und da, da, da, da lass ich dann auch gern aufliegen.

00:09:53: Weißt du?

00:09:53: Sehr gut.

00:09:54: Da sage ich dann, oh Gott, eben war ich noch ganz anders.

00:09:57: Die Stimmung hier in der Bude.

00:09:59: Also immer mit Humor.

00:10:00: Ich versuch's immer mit Humor erst mal, bevor es um eine andere Richtung geht.

00:10:04: Ich bin ja überhaupt keiner.

00:10:05: Ich glaub, keiner hätte jemals von mir Angst.

00:10:07: Aber ich versuch's immer mit Humor.

00:10:10: Man merkt aber schon, auch wenn der Humor ein kurzer Dolch ist.

00:10:13: Und das lieb ich an dir.

00:10:14: Und ich möchte diese Themen gerne mit dir besprechen.

00:10:16: Ich freu mich riesig drauf.

00:10:17: Das sind unsere Themen.

00:10:19: Fünf.

00:10:20: Die fünf Teile-Regel.

00:10:22: Mir ist die Tage so eine Studie begegnet.

00:10:23: Die ist nicht super neu, aber ich finde sie superaktuell.

00:10:26: Und die hat ausgerechnet, wie viele Teile unser idealer Kleiderschrank haben sollte und hat die These aufgestellt, dass wir uns eigentlich nur noch fünf Teile-Klamotten pro Jahr kaufen durften.

00:10:37: Warum das?

00:10:47: Ist das jetzt die Zukunft der Filme?

00:10:50: Dreißig Prozent ist die Standarddosis von Arzneimitteln für Frauen.

00:10:54: Durchschnittlich wirklich dreißig Prozent zu hoch.

00:10:58: Es ist und bleibt ein Hammer, was Frauen zu ertragen haben mit der Medizin.

00:11:02: Wir gehen rein.

00:11:03: Dann mal eine Lieblingszahl heute.

00:11:04: Fri und Fünfzig.

00:11:06: Eine Serie über das Leben nach den Tagen.

00:11:09: Wie ist das eigentlich mit der Sichtbarkeit von Frauen in den Medien, Film und Fernsehen?

00:11:14: Spoiler Alarm.

00:11:15: Gar nicht mal so geil.

00:11:16: Ich hab Daten dazu.

00:11:17: Den Rest erzählt Caro.

00:11:18: Und?

00:11:20: Die französische Nationalversammlung hat sich auf ein Social-Media-Verbot für unter fünfzehnjährige geeignet.

00:11:26: Wo stehen wir in Deutschland?

00:11:27: Wer ist dafür?

00:11:28: Wer ist dagegen?

00:11:29: Und was sagt Caro?

00:11:30: Wir gehen rein!

00:11:32: Caro, wusstest du, dass wir Kleidung heute im Schnitt nur noch halb so lange tragen wie vor fünfzehn Jahren?

00:11:39: Ist krass, ne?

00:11:40: Also das wusste ich jetzt natürlich so im Detail nicht, aber dass man viel zu viele Klamotten hat.

00:11:45: Also, du bist ja auch, ne?

00:11:46: Du

00:11:47: bist

00:11:47: ja durch immer super gut angezogen, muss ich sagen.

00:11:50: Du siehst ja sogar im Zug gut

00:11:52: aus.

00:11:52: Wenn ich

00:11:52: da wie eine Schlumpfine rumlaufe, siehst du, hast du ja noch ein Style mit passende Socke zum T-Shirt und so.

00:11:58: Das finde ich ja ganz geil.

00:12:00: Ich habe aber auch eine helfende Ehefrau.

00:12:01: Muss man dazu sagen, also ich glaube, wenn man mich komplett alleine lassen würde mit Klamotten, wäre das auch wie eine Handgranate in Kleiderschrank werfen.

00:12:08: Also alles, was ich jetzt sage, ist jetzt hier quasi wie in so einem Terrornest.

00:12:12: Und wenn sie zuhört im Hintergrund, werde ich gleich beworfen.

00:12:15: Ich bin eigentlich, eigentlich bin ich lernwillig, wenn es gleich schwarz wird, hat sie mich gehauen.

00:12:21: Eigentlich bin ich lernwillig, aber ohne, die Hilfe ist schon gut.

00:12:26: Ja, die, aber weißt du, du bist ja auch tagtäglich fast auf Sendung.

00:12:30: Das heißt, du musst dir auch jeden Tag ein neues Outfit kriegen.

00:12:32: Das ist richtig.

00:12:33: Weil der Marc, mein Mann, der flippt schon aus über meine Klamotten.

00:12:36: Aber du hast doch, achtzigtausend Kleider.

00:12:39: Warum gehst du jetzt noch los?

00:12:41: Und dann sage ich, ich hatte das ja schon in der Show an.

00:12:44: Das kann der gar nicht nachvollziehen, dass ich dann nochmal losziehe, um ein neues Outfit zu kaufen, weil der hat so seine fünf Hemden.

00:12:50: Ja, und die eine Jeans, ja.

00:12:53: Die eine

00:12:53: Jeans, so ungefähr, und einmal und achtzig Ortrees.

00:12:56: Wenn sie so dreckig sind, dann holt er die einfach nochmal neu.

00:12:58: Es ist auch ein Splen.

00:13:00: Aber das ist ja das Interessante.

00:13:01: Wir haben Klamotten und wir.

00:13:03: Das ist das Ding.

00:13:04: Und da habe ich die fünf Teile-Regel gefunden.

00:13:06: Das Hot or Cool-Institut aus Berlin.

00:13:09: Also, heiß oder kalt, hat eine vielbeachtete Studie rausgebracht.

00:13:12: Die ist nicht superaktuell, die gab es zum allerersten Mal, im Jahr im Jahr, und wurde über die Jahre immer wieder aktualisiert.

00:13:18: Die hat den Titel unfit, unfair und unfashionable.

00:13:21: Und die hat Folgendes gesagt.

00:13:23: Ab sofort hätte unser Kleiderschrank ein fixes Budget, aber nicht in Euro, sondern in Stückzahlen.

00:13:29: Und die haben sich angeguckt, was wir an Schmut treiben mit Klamotten, wenn wir doch aber eigentlich unsere Klimaziele erreichen wollen.

00:13:35: Also dieses, also dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, dieses, Und das bedeutet in deren Rechnung, wir in wohlhabenden Ländern dürften eigentlich pro Jahr nur noch fünf neue Kleidungsstücke kaufen.

00:13:47: Nur dann wäre das mit all den Einberechnungen noch möglich.

00:13:51: Schlüpper mit im Begriffen?

00:13:53: Die nicht.

00:13:54: Gute Nachfrage.

00:13:55: Unterwäsche nein.

00:13:56: Okay, weil das wollte ich grad sagen.

00:13:57: Das fände ich schon auch dann auch uns gegenüber ein bisschen krass.

00:14:00: Total richtig.

00:14:01: Ohne Unterwäsche und ohne Socken, aber inklusive Schuhe.

00:14:04: Und ich hab noch was dazu.

00:14:05: Wieso

00:14:05: soll ich das denn schon mit meinem Kind machen?

00:14:07: Die wächst ja.

00:14:07: Ja, siehst du, und genau da kommen wir nämlich in die Diskussion.

00:14:10: Also, der Bericht hat den ökologischen Fußabdruck unserer Garderobe quasi von den ganzen G-twanzig Ländern analysiert.

00:14:16: Und das Ergebnis für Länder wie Deutschland ist super deutlich.

00:14:19: Wir müssen unsere modischen Emissionen bis zu zwei Tausend Dreißig um rund Sechzig Prozent senken.

00:14:25: Heißt also eine Übersetzung, wir dürfen nicht mehr so viele Klamotten kaufen.

00:14:28: Und die Forscher haben ausgerechnet, dass ein ausreichender Kleiderschrank für ein Land Wie uns, mit vier Jahreszeiten aus etwa... ...fünfundachtzig Teilen bestehen sollte.

00:14:38: Wollen wir mal laut lachen?

00:14:39: Fünfund... ...fünfundachtzig Teile... Ich hab fünfundachtzig paar Schuhe, glaub ich, im schlimmsten

00:14:44: Fall.

00:14:44: Ich glaub ich auch.

00:14:45: Und na, vielleicht nicht... Ich hab Jacke.

00:14:49: Ja, allein das, ne?

00:14:50: Allein

00:14:50: so Jacken.

00:14:51: Oder Strickjacke.

00:14:53: So, äh... Sommer, Herbst, Winter, auch die Frühlingsstrickjacke.

00:14:57: Wenn man doch wieder draußen das Grillen losgeht.

00:14:59: Das darf, da würde ich nicht klarkommen.

00:15:01: Ich finde es irgendwo gut.

00:15:03: Dass man sagt, man geht mal wieder back to Minimalismus.

00:15:08: Das hat ja mein Ex-Mann damals auch gesagt, wenn ich nichts habe, kann ich nichts vermissen.

00:15:12: Stimmt.

00:15:13: Aber das wäre eine Challenge, das mal auszuprobieren.

00:15:16: Es würde gehen.

00:15:17: Natürlich gehen würde es immer.

00:15:19: Aber könntest du dich von allem trennen?

00:15:21: Man hat ja auch Geschichten dazu.

00:15:23: Und ich hab ja auch Liebingsklamottenstücke.

00:15:25: Und dann verliebt man sich ja doch.

00:15:26: Aber genau da, finde ich, wird die Diskussion super spannend.

00:15:29: Weil am Ende des Tages müssen wir uns ja irgendwie ein bisschen verändern, sonst brinnt die Erde.

00:15:33: Und ich will da gar nicht mit einem mahnenden Zeigefinger beim Planeten laufen, wie ich immer total albern.

00:15:37: Und missioniert, finde ich, auch doof.

00:15:39: Aber mich selber hinterfragen, finde ich, spannend.

00:15:41: Und jetzt habe ich mich gefragt, warum denn ausgerechnet diese fünf?

00:15:44: Und da habe ich gelesen, diese Studie zeigt, dass der Verzicht auf Neukäufe viermal effektiver ist als jede andere Maßnahme.

00:15:51: Also etwa waschen bei niedrigen Temperaturen oder das bloße Verlänger der Tragedauer.

00:15:56: Also weniger kaufen ist besserer Effekt.

00:15:59: Aktuell kaufen wir in Deutschland im Schnitt sechzig Teile pro Jahr.

00:16:03: Im Schnitt.

00:16:04: Das heißt, es gibt ja ein paar Leute, die gar nichts kaufen, weil dem Mode völlig egal ist.

00:16:07: Und dann gibt es ein paar, die kaufen Hundert.

00:16:09: Und wir sprechen dann quasi von der Reduzierung von über neunzig Prozent.

00:16:14: Also weniger Wegwerfmentalität, mehr zu Wertschätzung.

00:16:18: Und da habe ich mich gefragt, weil, wenn man ganz ehrlich ist, es wirkt ein bisschen realitätsfremd, das zu schaffen.

00:16:24: Wie könnte so eine Umsetzung aussehen?

00:16:26: Zum Beispiel so eine ein rein, ein raus Regel habe ich mir überlegt.

00:16:30: Das geht nur im Big Brother Haus.

00:16:34: Du sagst, ich gebe mein Handy ab, ich gebe meine Klamotten ab, ich gebe auch vielleicht meine Würde ab.

00:16:39: Vielleicht kann man das mal mal ein Monat oder so versuchen.

00:16:42: Ich weiß nicht, ob es funktioniert.

00:16:44: Allein setze ich jetzt überflächlich an, aber guck mal, Berlinale steht vor der Tür.

00:16:48: Hätte ich jetzt schon ein Thema.

00:16:51: Oder du sagst ganz bewusst, das habe ich gelernt, ich war so in Foren unterwegs, die das irgendwie schaffen, die sagen dann, das ist pre-loved.

00:16:58: Also das habe ich schon mal geliebt, also lieb ich es heute auch noch, es ist immer noch anziehbar.

00:17:02: Und gerade weil du den Monat angesprochen hast, es gibt diese Dreißig-Tage-Regel, werde ich dieses Ding dreißig mal tragen.

00:17:11: Also ich gucke in den Schrank, ziehe ich das dreißig mal an, dann darf das bleiben, dann finde ich es gut.

00:17:16: Und diese Idee, so was üben zu setzen, finde ich total spannend.

00:17:19: Das ist aber wirklich spannend.

00:17:21: Wenn man die Mutter sagt, wenn du in dein Schrank guckst oder im Anteilizimmer, wenn du dann siehst, was du zwei Jahre nicht mehr getragen hast, raus, du solltest es ohne zu diskutieren.

00:17:32: Weil ich hänge dann immer noch und dachte, das harte ich aber doch an als noch ... Da war ich im Sommer so verliebt oder was weiß ich, dann fällt dir irgendwas dazu ein und du denkst, nein, weg damit.

00:17:42: Also was man zwei Jahre nicht mehr getragen hat, egal ob das Etikett noch dran hängt oder nicht, raus.

00:17:46: muss weg.

00:17:47: Ich hab zum Beispiel noch ein paar Chucks von Annette, Ruhlerfarbene, die fallen fast auseinander, die hat die mit neun getragen, die ist aber so cool

00:17:56: und

00:17:56: so oldschool.

00:17:57: Das würde ich nie übers Herz bringen, die wegzuwerfen.

00:18:00: Jetzt

00:18:00: kommt der erschreckende Zahl, ich hab festgestellt, auch über diese Studie, grobem Viertel unseres Kleiderschranks ziehen wir gar nicht an.

00:18:07: Das hängt da.

00:18:08: Genau.

00:18:09: Ziehen wir nicht an.

00:18:10: Ich weiß, das ist

00:18:10: ganz schlimm.

00:18:11: Und dann gibt es ja die Diskussion.

00:18:13: Und das ist ja der nächste Schritt.

00:18:14: Und da habe ich gedacht, ja, das wird doch die

00:18:16: Lösung.

00:18:17: Ist aber nicht so einfach.

00:18:18: Denn viele Leute sagen dann, mach doch secondhand.

00:18:21: Also, wenn du nichts Neues kaufen willst, kauf doch das, was irgendwie schon mal jemand hatte.

00:18:25: Erst mal eine nette Idee verstehe ich.

00:18:27: Jetzt halte ich fest.

00:18:29: Allein auf der Plattform Winted stehen aktuell über sechzig Millionen Artikel der Marke Zara zum Verkauf.

00:18:36: Sechzig.

00:18:38: Sechzig Millionen.

00:18:39: Das ist eine Zahl, die basiert auf einer Analyse vom Juni, von Fashion United, das ist so ein Branchenportal.

00:18:46: Da hat der Modischöpfer Stuart Trevor, das ist der Gründer von All Saints, das mal so ein bisschen bearbeitet.

00:18:51: Und mit einer Prognose, dass tatsächlich, so wird angenommen, hunderttausend neue Zarateile pro Tag auf Winted landen, könnte man jetzt schon bei siebenundsiebzig Millionen Teilen landen.

00:19:02: Siebenundsiebzig Millionen.

00:19:04: Boah.

00:19:05: Nur Zara.

00:19:07: Ist das denn dann auch noch?

00:19:08: Ökonomisch ist das dann...

00:19:10: Aber gut, dass du fragst, weil ihr mich... Ich dachte, ja, ist doch super, dann bleibt das irgendwie im Kreislauf.

00:19:15: Ja, genau.

00:19:15: Und

00:19:16: dann bin ich tiefer rein, weil ich schweife hier gerne ab.

00:19:18: Und eigentlich entlarvt das nur in großen Mythos von der Modeindustrie.

00:19:21: Wir dachten ja, lange Second-Hem-Plattformen sind dann so die Lösung für unser Müllproblem und so.

00:19:25: Aber die Zahlen beweisen das Gegenteil.

00:19:28: Plattformen wie Vintit werden von uns dann als Konsumenten als Puffer genutzt.

00:19:31: Natürlich.

00:19:32: Also wir kaufen Fast Fashion Neu mit dem Hintergedanken, auch wenn ich nicht mehr mag, verkaufe ich es einfach auf Vintit, dann ist es ja weg.

00:19:38: Und das führt dann zu einem sogenannten Rebound-Effekt.

00:19:41: Und so kaufen wir sogar noch mehr als vorher.

00:19:43: Ja, auch mehr.

00:19:43: Natürlich, ich

00:19:44: würde dich jetzt auch sagen, da geht die Carina raus und bei TK Max... oder bestellt sich vielleicht bei Temu, was es ja noch schlimmer macht, dann das große Paket, weil sie sagt, ich kann es ja dann eh bei Vintage wieder verkaufen.

00:19:56: Glaub ich nicht dran.

00:19:57: Hört sich irgendwie total falsch an.

00:19:59: Klingt so, als hättest du die App auch nicht wirklich.

00:20:02: Nee, ich hab das selber mal versucht mit etwas besonderen Klamotten, also die jetzt ein bisschen, die wirklich einen höheren Wert hatten, das hab ich dann mal versucht zu verkaufen.

00:20:09: Aber das ist auch so kompliziert.

00:20:11: Ich hab das überhaupt nicht gerafft.

00:20:13: Du musst dich dann da dreißig mal einwählen, dann gibt einer ein Angebot ab und irgendwann hab ich gesagt, nimm sie!

00:20:17: Behalts?

00:20:18: Hauptsache, sie sind weg.

00:20:20: Also, ich verschenke meine Klamotten lieber.

00:20:22: Ich verschenke sie an jemanden, der sie dringender braucht und nötig hat.

00:20:26: Ich hab gemerkt, weil so tolle Klamotten hab ich auch nicht, dass ich jetzt hier ein Victoria Beckham oder was weiß ich hängen hab, oder ne?

00:20:34: Ich hab ein paar gute Sachen, die hab ich mein Leben lang.

00:20:36: Ich

00:20:36: lasse kurz, du gehst auf Victoria's Secret.

00:20:38: Ich wollte kurz pieh.

00:20:42: Das wird ja mittlerweile meine, die auch hinterhergeworfen.

00:20:44: Ist ja auch nicht mehr so teuer.

00:20:46: Ach so, denn mir wird kein Schlüpper hätte er geworfen.

00:20:48: Du meinst das preislich?

00:20:48: Ich verstehe schon, nee.

00:20:54: Ich habe ein Thema gefunden, das finde ich total spannend.

00:20:58: Das Jubiläum zum zwanzigsten Geburtstag von High School Music war schon am zwanzigsten Januar.

00:21:02: Ich bin fast ein bisschen spät.

00:21:03: Magst du den Film, kennst du den Film?

00:21:05: Ehrlich gesagt, ich kenne den nur vom Hörensagen.

00:21:08: Man hat das Gefühl, man hat ihn gesehen, obwohl man ihn nicht gesehen hat, weil ja so viele davon gesprochen haben, aber ich kann tatsächlich nicht... Richtig mitreden da, glaube ich.

00:21:15: Aber

00:21:15: ich finde es total faszinierend, was Disney jetzt gemacht hat.

00:21:18: Die haben zum Jubiläum, zum Zwanzigjährigen, haben dir den ganzen Film hochkant in zweiundfünfzig einzelne Clips auf TikTok hochgeladen.

00:21:28: Würdest du dir einen Film auf TikTok angucken?

00:21:31: Also nacheinander in Snippets, weil das ist der Film aufgeteilt in zweiundfünfzig kleine Stückchen.

00:21:36: Im Leben nicht.

00:21:37: Das macht mich jetzt schon wahnsinnig, wenn ich es nur höre.

00:21:40: Wie furchtbar, oder?

00:21:41: Also mein Alter schon findet ja Werbung schon jetzt, darum man streamt.

00:21:44: Jetzt muss ich immer in so Schnitten.

00:21:47: Das hat doch gar keinen... Man guckt doch im Film, weil man sich... Man möchte sich entspannen.

00:21:54: Das ist da nur totaler Stress.

00:21:56: Was bringt den das denn?

00:21:58: Ich

00:21:58: glaube, ist so was wie so ein Lagerfeuer modernes... Ich werde total entspannt, aber ich bin hundert Prozent bei dir.

00:22:03: Ich würde es nicht machen, aber ich glaube, wir beide hätten auch den Film vor zwanzig Jahren im Kino geguckt und hätten dann gesagt, geil, große Leinwand und das ist ein Event.

00:22:10: Ja.

00:22:10: Jen Zee oder jetzt schon fast Jen Alpha sagt halt vielleicht, ja, warum soll ich mich irgendwo noch hinbewegen für ein Film und aus dem wäre ich gerne im Austausch mit meinen Leuten und deswegen machen die das lieb, einen solchen Kommentarspalten.

00:22:20: Du kannst zu jeder einzelnen Szene sagen, das ist meine Lieblingsszene oder krass, hier der eine Kuss und genau das Ding geht mega durch die Decke.

00:22:28: Ja, kann ich mir vorstellen.

00:22:29: Nur halt vielleicht nicht bei dir und mir.

00:22:31: Wahrscheinlich,

00:22:31: wenn wir Genset, würden wir das jetzt auch so machen.

00:22:35: Es findest du total schade, weißt du?

00:22:37: Weil dem geht dann so viel weg.

00:22:39: Du bist ja mit deiner Konzentration ganz woanders.

00:22:41: Du guckst dir was an und bist schon in der Überlegung, was du jetzt dazu kommentieren könntest.

00:22:45: Und ob das hoffentlich jemand liked oder disliked.

00:22:48: Stimmt, diese nächste Ebene.

00:22:50: Du bist eigentlich immer in der Reflektion deiner selbst.

00:22:52: Während du es guckst, was kann ich jetzt die Kude schreiben?

00:22:54: Weil der Film ist eigentlich egal.

00:22:55: Genau, damit ich noch ein Like bekomme, damit ich jetzt hier das generiere.

00:22:59: Ach, es hat jetzt aber schon der Tom, äh, auch Stress geschrieben.

00:23:02: Ich muss was anderes machen.

00:23:04: Ich finde das furchtbar.

00:23:07: Allgemein mit diesem Influencer da sein, du musst bis drei Uhr, muss das der Post raus sein, sonst kriegst du die Kohle nicht.

00:23:14: und so, was ich alles gehört habe.

00:23:16: Das ist Stress.

00:23:17: Kooperation mit Hotels, es ist Stress.

00:23:20: Du bist dann vier Tage im Hotel, musst alles dokumentieren.

00:23:22: Du musst dein Essen dokumentieren, du musst das Wetter dokumentieren, wie du in den Pool gehst.

00:23:26: Ist

00:23:27: das nach Urlaub, fragt man sich.

00:23:28: Genau.

00:23:29: Und ich habe Freunde und sie sagen, nein.

00:23:31: Die gehen nach einer Kooperation, gehen die erst mal vier Tage in Urlaub.

00:23:36: Weil die nur Stress haben.

00:23:37: Und das sehe ich ein bisschen auch so mit diesem Tiktok.

00:23:39: Ich hab selber keinen Tiktok, weil ich gemerkt hab, ich bin so ein Suchti.

00:23:43: Ich bin auch für sowas anfällig, muss ich sagen.

00:23:45: Weißt du, ich bin dann so ein, oh, nicht this real.

00:23:49: Deswegen bin ich mit Absicht nicht da, weil ich Angst hab, so vorm Schlafen gehen.

00:23:52: Weil ich mal gelesen hab, man soll, das pusht dich so hoch, vorm Schlafen.

00:23:57: dass es deinen totalen Rhythmus irgendwie durcheinander bringt.

00:24:00: Ja, du ballert die Indofine und die ganzen Dopamine hoch und du hast dann und blaues Licht noch.

00:24:05: Genau, und es ist immer ein Schnitt.

00:24:06: Es ist plötzlich ein neues Thema.

00:24:08: Es ist schnell.

00:24:09: Du musst wieder umswitschen.

00:24:12: Ist nichts für mich, weil ich weiß, ich würde daran hängen.

00:24:15: Schaffst du es, das Handy aus dem Schlafzimmer zu halten?

00:24:18: Nein, aber ich schaff es auf Flugmodus zu stellen.

00:24:20: Das ist auf jeden Fall schon mal sehr gut.

00:24:22: Aber auch erst seit ich die Kleine habe.

00:24:23: Das habe ich tatsächlich vorher auch nicht gemacht.

00:24:26: Aber siehst du, aber es hat schon mehr Wert.

00:24:27: Also, weil man sich anders Gedanken macht, glaube ich.

00:24:29: Ja, ja, das stimmt.

00:24:31: Weil du dann, ne, wenn es um einen selber geht, denkt man so, ach komm, ne.

00:24:35: Man pente ja auch manchmal so damit ein.

00:24:37: Weißt du, dann guckst du noch um was oder hörst ein Podcast und schläfst ein.

00:24:40: Das passiert mir auch super oft, aber...

00:24:42: Mit dem Gesicht auf dem Display hatte ich alles schon.

00:24:45: Ja, und dann denkst du, gesund war das bestimmt nicht.

00:24:47: Also, einfach acht Stunden, acht Stunden direkt in den Strahlen gepennt.

00:24:52: So einfach, weiß ich nicht.

00:24:53: Sonntag,

00:24:53: morgen, Handy im Mund.

00:24:56: Fast doch, fast doch, er drosselt am Kopfhörerkabel.

00:25:00: Oh Gott, stell mal vor, was ist das denn für eine Schlagzeile?

00:25:02: Das wäre das peinlichste.

00:25:03: Er hat sich selbst beim Stream in der Nacht erwürgt.

00:25:06: Warum wollte sie nicht mehr nehmen?

00:25:08: Oh Gott.

00:25:09: Ja, weil sie vielleicht einen Film hochkant geguckt hat.

00:25:11: Ich hab nämlich noch mal recherchiert.

00:25:13: Ich habe recherchiert, Branchen Insider beobachten, nämlich gerade, dass Disney mit diesem Film so etwas wie ein Experiment für das gesamte Jahr gestartet hat.

00:25:20: Es gibt aktuell Berichte von der CES, diese Trendmesse aus Las Vegas und die haben behauptet, dass Disney Plus selbst eine TikTok-ähnliche Funktion plant.

00:25:31: Also so etwas wie ein Feed mit vertikalen Kurzclips innerhalb der eigenen Streaming App, um die Nutzer beim täglichen Rheinschaun irgendwie weiter zu animieren, dran zu bleiben.

00:25:40: Die machen richtig Kohle, ne?

00:25:41: Ja, erst mal, die Idee ist aber, glaube ich, dass das See verhalten, dass wir beide kennen, ab morgen oder übermorgen komplett anders ist.

00:25:49: Also wir wissen noch gar nicht, wie es ist.

00:25:51: Natürlich, es wird alles aussterben.

00:25:53: Das ist wie mit diesem Avatar.

00:25:55: Ja.

00:25:55: Von diesem, äh, wie heißt er?

00:25:57: J, wie heißt er?

00:25:58: Kabi.

00:25:59: Kabi Lane.

00:26:00: Kabi, genau.

00:26:01: Oh, gut, dass du das ansprichst.

00:26:02: Kaby Lame ist ja der Typ, der eigentlich immer nur auf Sachen gezeigt hat.

00:26:05: Bin

00:26:05: ja wegen dir auf den gekommen überhaupt.

00:26:07: Ich kannte den.

00:26:08: Ich folge dem jetzt.

00:26:09: Der hat ja mal auf Sachen gezeigt.

00:26:11: Und der hat ja seinen ganzen Betrieb für Roundabout, neunhundert Millionen Dollar jetzt verkauft.

00:26:17: Ich hätte eine moralische Frage an dich.

00:26:18: Der hat jetzt unfassbar viel Geld, der hat sein Unternehmen verkauft.

00:26:22: Aber der hat, so wie ich das verstanden habe, hat er die Rechte an sich selbst verkauft, dass die Firma aus ihm einen digitalen Avatar machen kann und alles damit machen kann, was sie will.

00:26:32: Der hat sich doch, also die philosophische Frage dahinter ist, hat der sich nicht selbst verkauft?

00:26:37: Neunhundert Millionen würde ich

00:26:38: auch.

00:26:43: Die Szene, alles abgeben.

00:26:45: Tschüss.

00:26:46: Ist ein Argument.

00:26:46: Ist ein Argument.

00:26:47: Ja, also ich weiß, es ist schon krasser Preis, da würde ich auch sagen, ja gut, weil ich da nicht für die Milchnitte hinhalten kann, dann nimm halt mein Avatar.

00:26:54: Muss ich nicht mal

00:26:56: hin?

00:26:57: Muss ich nicht mal hin?

00:26:58: Also mit einer Neunhundert Millionen?

00:27:02: Ja

00:27:04: der ist doch dann scheiß.

00:27:05: egal der sagt nehm meine visage stelle sie bei bei und die fändchen ist mir doch wurscht.

00:27:10: ich kann ja mir.

00:27:12: Zehntausend inseln jetzt kaufen auf der anderen seite macht es ist natürlich super unheimlich.

00:27:18: Weil für die leute die nicht neunhundert millionen bekommen wenn wir uns überlegen es hat mein mann noch mal so lapidar zu mir sagt den meinst du denn und man wirst du dann von so avatar ersetzt.

00:27:26: und ich sag

00:27:27: mal.

00:27:28: Ich war so richtig beleidigt und dann dachte ich, das macht einem total Angst.

00:27:32: Jetzt sollen ja jetzt wohl Filme mit Bruce Willis rauskommen, ja?

00:27:35: Obwohl er lebt und nun nicht mehr drehen kann, ja?

00:27:39: Ich finde das so unheimlich.

00:27:41: Es ist so spookig.

00:27:42: Es ist so spooky, also wie gesagt, neunhundert Millionen, der nicht doof ist, natürlich sagt er ja, aber was das in Zukunft für uns heißen wird, Gerade auch in... Gut, das ist ja jede Branche.

00:27:53: Du kannst ja jeden Mitarbeiter... Ich hab

00:27:54: immer mal nachgelesen.

00:27:55: Neunhundertfünfundsiebzig Millionen Dollar die hat er gemacht.

00:27:58: Und bekommt ein KI-Zwilling.

00:27:59: Guten Morgen, ey.

00:28:00: Ey, guten Morgen.

00:28:01: Gute Nacht.

00:28:03: Apropos gute Nacht, das ist unser nächstes Thema.

00:28:06: Dreißig.

00:28:07: Und das ist ein Thema, da brauchte eine Meinung, denn ich bin hier nur Zaungast, aber ich nehme wahr, dass es da große Probleme gibt.

00:28:12: Dreißig Prozent ist die Standarddosis von Arzneimitteln für Frauen durchschnittlich dreißig Prozent zu hoch.

00:28:20: Folgende Szene.

00:28:21: Wenn wir in einer Werkstatt sind und der Mechaniker nutzt für jeden Wagen, egal ob smart, Lastwagen oder MOFA vielleicht sogar, das exakt gleiche Öl und immer die gleiche Menge.

00:28:31: Das klingt doch erstmal absurd für den normalen Menschenverstand.

00:28:34: Und man fragt sich, ist das vertrauenserweckend?

00:28:36: Würden wir da wieder hingehen?

00:28:37: Wahrscheinlich nicht.

00:28:38: In der Medizin ist das seit Jahrzehnten Alltag.

00:28:42: Der Standardpatient ist nämlich Achtung, minlich, seventy-fünf Kilogramm schwer und rund um dreißig Jahre alt.

00:28:48: Wir schreiben aber gerade das Jahr, und wir haben nun mal andere Menschen noch, als den Mann Mitte, ist das ein Thema, dass wir, also ich verstehe nicht, dass die Gesellschaft erst darauf kommt, dass wir das Frauen andere Körper haben.

00:29:05: Das ist schon absurd, ne?

00:29:06: Ich höre es jetzt gerade zum ersten Mal, ich muss es erst mal überlegen, woran liegt das?

00:29:11: Hast

00:29:12: du jemals das Gefühl gehabt, im Krankenhaus oder beim Arzt anders behandelt zu werden, weil du eine Frau bist?

00:29:19: Es hält sich ja wirklich hart, denke ich, das Gerücht, dass selbst die Pflegeindustrie und selbst Krankenhäuser immer sagt, ja, gut, jetzt übertreibt sie wieder.

00:29:24: Jetzt ist sie wieder hysterisch.

00:29:26: So schlimm kann es ja gar nicht sein.

00:29:27: Hast du das Gefühl gehabt, du bist mal falsch behandelt von, weil du eine Frau bist?

00:29:30: Mh, gute Frage.

00:29:32: Ob es war, weil ich eine Frau war, weiß ich nicht.

00:29:34: Aber ich hatte mit Brief, aber da war ich ja noch ein Mädchen.

00:29:37: Da weiß ich, ob das dann auch gilt.

00:29:39: Aber da haben sie mich dann halt in einen zündeten Blinddarm und der war kurz vorm Durchbruch.

00:29:43: Und dann haben sie gesagt, oh, Maus, jetzt gehst du mal ... Da hast du vielleicht viel Schokolade oder du hast auch Durchfall.

00:29:50: Da gehst du wieder nach Hause, weil Mädchen vielleicht übertreiben und so.

00:29:55: Ist genau das.

00:29:56: Dann haben meine Eltern gesagt, Blut bitte abnehmen.

00:29:58: Und dann kam raus, dass ich voll mit weißem Blutkörperchen war und hab direkt eine Not-OP gehabt.

00:30:03: Du bist das lebende Beispiel.

00:30:04: Die haben sie unterstellt, du bist ein Mädchen, das jetzt übertreibt.

00:30:07: Und ja, ist

00:30:07: doch so.

00:30:08: Also, ich würde sagen, das ist exakt der Beweis.

00:30:10: Da kommt ein Mädchen, das hat einen Schmerz im Magen.

00:30:12: Und dann sagt der Arzt oder wie auch immer, Krankenschwester, wie auch immer.

00:30:16: Ja, komm, musste hier mal abführen irgendwie und dann so.

00:30:20: Und was war?

00:30:21: Es wäre fast ein Blindarm geplatzt.

00:30:22: Für mich ist das der Beweis von genau dieser Schieflage.

00:30:25: Krass, das ist wirklich krass interessant.

00:30:27: Ich habe das mir noch nie Gedanken drüber gemacht.

00:30:30: Das ist wirklich interessant.

00:30:31: Es gibt jetzt zum Glück eine neue Bewegung und ich sage deswegen zum Glück, weil ich finde, dass diese Ungleichbehandlung einfach schrecklich ist.

00:30:36: Auf der Wissenschaft gibt es mehrere neue Erkenntnisse, die jetzt die Frauenmedizin, also wir reden hier von Gendermedizin, klar auf Frauen programmierte Lösungen.

00:30:45: Die haben folgendes festgestellt.

00:30:46: Frauen haben eine andere Enzyme-Aktivität, z.B.

00:30:49: in der Leber.

00:30:50: Heißt, manche Medikamente werden schneller abgebaut als andere.

00:30:54: Wie z.B.

00:30:55: das Schlafmittel, Zolpidemen oder sowas, die werden viel langsamer abgebaut, ist das Gegenteil dann.

00:31:00: Das führt dann dazu, dass Frauen am nächsten Morgen auf noch fahruntüchtig sind, während Männer schon total fit sind.

00:31:05: Aber auf den Packzettel steht exakt die gleiche Maßgabe.

00:31:09: Erwachsener Mensch, Bums.

00:31:10: eben nicht auf Frauen angepasst.

00:31:12: Deswegen ist so eine Enzyme-Aktivität zu messen super wichtig.

00:31:16: Dann gibt es aktuelle Studien aus der Krebsforschung, die zeigen, dass Frauen auf bestimmte Immuntherapien ganz anders ansprechen.

00:31:22: Bei Darmcremes etwa wurde so etwas wie ein immunologischer Parameter entdeckt, der bei Frauen eine viel bessere Prognose vorher sagt als bei Männern.

00:31:29: Wenn man die Therapie spezifisch anpasst, hat man bis dahin aber nicht.

00:31:33: Und letzter Fakt aus der Gruppe, Frauen haben statistisch gesehen weniger Nierenkörperchen, Und Medikamente, die über die Nieren ausgeschieden werden, verbleiben so länger im weiblichen Körper.

00:31:45: Das heißt, wenn du dieselbe Dosis wie ein Mann bekommst, hast du so was wie eine Dauerinfusion.

00:31:49: Du möhlst dich mit Medikamenten voll, weil da steht, das ist der Anteil für eine erwachsene Person.

00:31:55: Das ist ja krass.

00:31:56: Es ist krass.

00:31:57: Ist das jetzt nur eine Studie hat ergeben?

00:31:59: Oder ist das jetzt ein Riesenskandal?

00:32:01: Man kümmert sich um das Problem.

00:32:02: Geht da einer ran?

00:32:03: Wird da was gemacht?

00:32:05: Zum

00:32:05: Glück ja.

00:32:06: Zum Glück ja, und das ist die gute Nachricht aus dem Januar, ich will ja nach der letzten Folge habe ich mich ja sehr aufgeregt über Eis und über die ganzen schlimmen Zustände in den USA.

00:32:16: Ich wollte heute ein bisschen fröhlicher durch die Episode mit dir, weil es passiert tatsächlich was Gutes.

00:32:22: Absolut aktuellen Erkenntnis aus der Medizin, ganz greifbare Unterschiede, was man eigentlich mit der Frauengesundheit machen müsste.

00:32:28: Und die gute Nachricht ist jetzt aus diesem Januar, das Bundesgesundheitsministerium hat gerade erst Millionen Förderprogramme gestartet, um genau diese Lücken zu schließen.

00:32:38: Also, das Bundesgesundheitsministerium unter Ministerin Nina Wagen hat einen, ich sag mal jetzt massiven Hebel angesetzt und die Botschaft aus Berlin ist klar, die Zeit in der Frauengesundheit ein Nischenthema war, Und das ist ja lächerlich, dass es immer noch so ist.

00:32:52: Soll jetzt endlich vorbei sein.

00:32:54: Man hat insgesamt zehn Millionen Euro in die Hand genommen.

00:32:57: Ob das jetzt viel oder wenig ist, kann ich nicht beurteilen, aber immerhin sage ich mal.

00:33:01: Und man will zwei völlig neue Förderrichtlinien auf den Weg bringen.

00:33:05: Zum einen sind zwei Säulen.

00:33:06: Einmal Patientinnenzentrierte Versorgung.

00:33:09: Da fließen fünf Millionen Euro hin.

00:33:11: Die untersuchen dann direkt Diagnose und Therapie bei Frauen, wie das verbessert werden kann.

00:33:17: Und da geht's.

00:33:18: Ganz konkret um Krankheiten wie Endometriose, aber auch um die Frage, warum Frauen bei Standarderkrankungen, wie Bluthochdruck zum Beispiel, viel schlechter eingestellt werden als Männer.

00:33:27: Das ist einfach ein Standard.

00:33:28: Okay, interessant,

00:33:28: ja.

00:33:29: Und es geht um Nachwuchsgruppen für die Forschung.

00:33:32: Also Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, junge Säulen herangeführt werden, sich mit genau diesem Thema auseinanderzusetzen, um ganz klar darauf zu arbeiten, dass Frauen einfach besser versorgt werden, damit wir eine neue Generation von Medizinprofis haben.

00:33:44: Weil, guck mal, was du auch gerade gesagt hast, das ist mega interessant, ne?

00:33:48: Neotros ... Gott, wie heißt das Wort?

00:33:50: Ich müsste es als Landrat

00:33:51: sein.

00:33:52: Danke.

00:33:52: Wenn wir die Frauen mit dieser Krankheit, Frauen, die schwanger sind oder ein Kind bekommen haben oder eine Fehlgeburt hatten, die Hormone, sind ja eine komplett andere.

00:34:01: Da kannst du ja gar nicht sagen, Frau und Mann können das gleich ... Also, da geht es ja auch schon los.

00:34:06: Wenn ... genau, was du gesagt hast, ein ein Meter, ein Mann Mitte dreißig und wiegt seventy-fünf Kilo.

00:34:13: Das ist ja lächerlich.

00:34:15: Also ... Allein da müsste ja schon so klar sein, dass das gar nicht geht.

00:34:19: Ich sollte mal irgendeine Rechnung nicht bezahlt bekommen, auch wo die Kamenkasse gesagt hat, dafür kriegt sie kein Muttergeld.

00:34:24: Ich bin aber Mutter.

00:34:26: Ich... Also,

00:34:27: ja...

00:34:28: Weiß ich, ihr kriegt jeden Monat von mir Geld in Rachengestoff und jetzt soll ich mal irgendwo was bekommen und dann heißt es ja, nee, da hat sie doch gut verdient bei dem letzten Job oder so, die kriegt nichts.

00:34:36: Wo ich so denke, wow, spinnt ihr?

00:34:39: Ich drehe aber vielleicht jetzt ein halbes Jahr gar nichts.

00:34:41: Oder, ne, ich nehme, ich gehe jetzt in mein Mutterjahr.

00:34:44: Also... Auch solche Sachen.

00:34:46: Aber es ist auch klar, dass eine Frau da auch ganz anders eingestellt werden muss.

00:34:50: Wenn die Hormone gar nicht eingependelt sind oder in den Wechseljahr.

00:34:54: Aber genau das ist es alles.

00:34:56: Dass eingependelt sein, die körperliche Zusammenstellung einer Person.

00:34:59: Also wo sind Wassereinlagerungen, wo ist der Körper einfach ein anderer?

00:35:02: Genau.

00:35:02: Und das Absode ist, wir müssen jetzt, das habe ich auch erst gerade erfahren, wir müssen jetzt aufpassen, dass die ganze KI nicht nur auf Männer trainiert wird.

00:35:11: Da muss man aufpassen.

00:35:13: Wir nützen nämlich immer mehr künstliche Intelligenzen für Diagnosen, also in Krankenhäusern oder bei Arztpraxen.

00:35:17: Die werden aber bislang nur mit Daten von Männern trainiert.

00:35:20: Das heißt, für Frauen spuckt die dann im Fall der Falle falsche Ergebnisse außen.

00:35:24: Deswegen muss man systemisch verhindern, dass nur Männer da reingefüttert werden.

00:35:29: Und dann ist wieder das falsche Ergebnis, obwohl man jetzt schon besseres Personal hat, was auf Frauen aufpasst.

00:35:35: und kriegt eine komplett andere falsche Dosis.

00:35:38: Ja,

00:35:38: genau.

00:35:38: Ich hab Kopfschmerzen, sagen wir mal, hier so und so.

00:35:41: Was wir übrigens hier nicht empfehlen wollen, lieber zum Arzt gehen, aber so, machen wir halb mal, ne?

00:35:45: Ja, sehr interessantes Thema.

00:35:47: Crazy.

00:35:47: Ja, crazy.

00:35:48: Das ist letztendlich die perfekte Rampe für diese wundervolle Zahl.

00:35:53: Frier und

00:35:54: fünftigstig.

00:35:56: Gefrierenpreis nominiert.

00:35:59: Was macht das mit einem?

00:36:01: Ich stehe nicht im Verdacht, mal sowas zu gewinnen.

00:36:03: Was macht das mit dir?

00:36:04: Also, das muss ich dir sagen, das hat jetzt schon was mit uns gemacht.

00:36:07: Also, A, haben wir nicht damit gerechnet.

00:36:10: Und dann ist ja der Grimmepreis irgendwie auch noch mal was anderes, als wenn wir jetzt, na ja, es ist immer schöne Nominierung zu haben.

00:36:16: Aber Grimmepreis hat ja dann noch mal so einen ganz anderen, sag mal, wenn du jetzt mit einer Sketch-Sendung für einen Comedypreis, mit zehn anderen, das ist jetzt so noch mal so, wo du weißt, das geht da sehr um Inhalt.

00:36:26: Und ich finde es so verdient, weil ich weiß, wie lang meine Schwester an diesem Konzept gearbeitet haben, bevor wir es erst mal umgesetzt haben.

00:36:32: bis sie den Cast komplett zusammen hatten.

00:36:34: Ich bin sehr dankbar, dass Karo frier Karo frier spielen durfte.

00:36:36: Er hat schon kurz Schiss, der wird gecastet.

00:36:41: Ja,

00:36:42: weißt du, wer ist Karofrier?

00:36:43: Hart auch für mich.

00:36:44: Aber wir haben uns tierisch gefreut, weil du weißt jetzt auch gerade nicht so leichte Zeiten für die Sender.

00:36:53: Es fehlt überall Kohle.

00:36:54: Es ist einfach gerade im Moment nicht so gegeben.

00:36:57: Ach so, da ist etwas, was alle geil finden, weil ich sage dir, das ist wirklich das erste Mal, wirklich auch das Innerhalb aus der Branche auch Leute schreiben, weißt du?

00:37:06: Genauso Frauen wie Männer.

00:37:07: So wie du jetzt auch gesagt hast, du hast es mit deiner Frau gebinst, weil ich dachte, es spricht mehr Frauen an.

00:37:12: Die Männer schreiben mir, was ist denn das für eine geile Scheiße?

00:37:14: Mein Mann hat es alleine wie Nacht

00:37:15: durchgewinnt.

00:37:16: Ich fand es super.

00:37:17: Ja, mega geil.

00:37:18: Und ich freue mich.

00:37:19: so, weißt du, wir freuen uns so, weil wir jetzt selber so abfeiern und es hört sich so arrogant an, tun wir normalerweise nicht, aber das Ding kann man abfeiern, weil es wirklich cool ist, weil jeder fühlt sich angesprochen oder mitgenommen, weil wir auch die Wahrheit erzählen und nicht... uns drüber lustig machen, aber uns mal wie immer nicht so ernst nehmen.

00:37:36: Und ich glaube, das ist auch der Trick mit dem Thema, ich habe es ja noch vor mir.

00:37:41: Ich bin ja da noch nicht, aber...

00:37:43: Die große fünf Null, ja.

00:37:44: Ja, genau.

00:37:45: Also, aber ist ja gut.

00:37:46: So werde ich schon mal drauf vorbereitet und kann mir schon mal ein paar Tricks abschauen, wie ich es besser machen kann.

00:37:52: Oder das Ganze, was Frauen so viele schreiben, weißt du, dass das so schön ist, das auch mit Humor zu nehmen.

00:37:57: Es ist ein Riesentabutt-Thema.

00:37:58: Das muss man sich mal vorstellen.

00:38:00: Ich lese das jetzt immer wieder.

00:38:02: Weißt du, allein unsere Mutter, die sagt, ach, wechseljahre, das hab ich so weggesteckt, das wurde denen so eingebleut damals.

00:38:09: Ja.

00:38:09: Und natürlich...

00:38:10: Hagt das mal ab, stell dich nicht so an.

00:38:11: Stellt dich nicht so an, richtig.

00:38:13: Ganz genau, du bekommst deine Tare, ja, Mädchen, dann bist du jetzt geschlechtsreif.

00:38:17: Komm damit klar, das ist das Leben.

00:38:19: Hast du jetzt jeden Monat?

00:38:21: Das ist so, also nicht, dass meine Mutter so gesprungen hat, aber so dieses, das wurde auch in dieser anderen Generation gar nicht... Das ist ja nochmal... Das ist ja nochmal... Das ist ja nochmal... Das ist ja nochmal... Das ist ja nochmal... Das ist ja nochmal... Das ist ja nochmal... Das

00:38:29: ist ja nochmal... Das ist ja nochmal... Das ist ja nochmal... Das ist ja nochmal... Das ist ja nochmal... Das ist ja nochmal... Das ist ja

00:38:33: nochmal... Das ist ja nochmal... Das ist ja nochmal... Genau.

00:38:34: Du kannst doch jetzt hier nicht.

00:38:36: Wir sind hier auf einer Gala.

00:38:38: Ein Spenzausbruch

00:38:39: bekommen.

00:38:40: Spenst du?

00:38:42: Wieso bist du so aggressiv?

00:38:43: Weißt du?

00:38:45: Wenn du nicht richtig eingestellt bist, ist es echt pervers.

00:38:48: Das glaube ich dir sofort.

00:38:50: Ich werde es in der Form nie am eigenen Live erleben, aber ihr habt das so geil dargestellt in der Serie.

00:38:55: Und ich meine das wirklich, wie ich sage, wir haben das hier gewinnt und ich wollte sofort eine zweite und dritte Staffel gucken, weil die Dialoge super sind, weil ihr bestens gekastet seid, weil ihr spielt ja quasi euch selbst und dann aber auch so unfassbar lustig.

00:39:07: Und damit die Leute verstehen, dass diese Serie wirklich euer Privatleben widerspiegelt, habe ich eine Frage oder eine Bitte an dich.

00:39:13: Deine Beziehung zu deiner Schwester Annette hat an einem ganz bestimmten Tag im Jahr Sagen wir mal, großes Drama.

00:39:22: Ja, gut.

00:39:22: Und zwar am ersten April.

00:39:25: Erklärt.

00:39:27: Third.

00:39:27: Magst du?

00:39:29: Third.

00:39:29: Ich versuch, das kurz zu machen, weil meine Schwester ist ein erster April-Nazi.

00:39:35: Ganz schlimm.

00:39:35: Die ganze Familie blockiert die Annette am Abend vor dem ersten April.

00:39:44: Es ging schon so weit, dass sie sich im Pre-Made-Action geliehen zu haben.

00:39:49: Trotz zu kriegen.

00:39:50: Doch.

00:39:51: Doch.

00:39:51: Dann ist es wirklich ganz schlimm.

00:39:53: Die ist ganz, ganz schlimm.

00:39:55: Die hat wie keine innere Ruhe.

00:39:58: Also ich, wie gesagt, ich blockiere sie, ich gehe nicht mehr ans Telefon, weil sie hat mich so oft dranbekommen auf miesester Art und Weise.

00:40:04: Über andere Leute, also verstehen Sie Spaß, ist ein Arschloch dagegen.

00:40:09: Vergiss es.

00:40:10: Unglaublich.

00:40:11: Und dann hat sie letztes Mal, wo ich gesagt habe, nein.

00:40:14: Und ich wünsche dir eine schöne Woche.

00:40:15: Wir brechen uns in drei Tagen.

00:40:17: Oh, Kao, jetzt übertreibt nicht.

00:40:19: Ist doch jetzt alles gut.

00:40:20: Und es gibt einen speziellen Freund, der erscheint.

00:40:22: Der wird da immer gerne dazugerufen.

00:40:25: Der macht dann ... Der darf dann Schauspielern.

00:40:28: Auch wie bei Verstehen Sie Spaß.

00:40:29: Macht dann unten ... Wie nett man das, so ein Hausmeister, der mich nachpampst.

00:40:35: Ja,

00:40:35: genau, und sagt, die Beine Bude steht unter Wasser.

00:40:37: Mit einem Akzent.

00:40:39: Alles hier schon gewesen.

00:40:40: Ich war in Berlin und denke, meine Wohnung in Köln ist ... und sagt, jetzt kommen, jetzt kommen.

00:40:46: Also, es ist ganz, ganz schlimm.

00:40:48: Und dann habe ich gesagt zu ihr jetzt beim letzten Erster, oder willst du auf einen bestimmten ersten April anspielen?

00:40:54: Bestimmt auf den.

00:40:54: Also

00:40:55: ich kann mich an eine Geschichte erinnern, die konnte ich gar nicht glauben, weil deine Schwester scheint ja, also was für andere Leute Halloween ist, das größte Fest des Jahres ist für deine Schwester der erste April.

00:41:05: Jetzt für die alles.

00:41:05: Und dann hätte wurde, so hast du es mir erklärt, an einem ersten April kriminell und wollte dich ausrauben.

00:41:11: Das war der letzte.

00:41:12: Richtig.

00:41:13: Also, wir haben gedreht für friehen fünfzig.

00:41:16: Ich war im Savoy.

00:41:17: Also bin ich mir abends ans Telefon gegangen.

00:41:19: Sie hat mich fünfmal angerufen.

00:41:20: Ich bin nicht mehr dran gegangen.

00:41:21: Unser gemeinsamer Freund war noch bei mir an dem Abend.

00:41:24: Wir haben noch einen Abschlusswein nach dem Dreh zusammengetoben.

00:41:27: Und dann habe ich gesagt, du bist aber wenn auf meiner Seite, ne?

00:41:29: Ja, Logo.

00:41:30: Und haben wir noch die ganze Nacht überlegt, wir können bei Annette dran kriegen, aber irgendwie sind wir nicht mehr dazu.

00:41:34: Komm, ist egal.

00:41:35: Am nächsten Tag gelaufe ich vom Savoy zum Bahnhof mit meinem Köferchen, mit Maria Matschbel im Gepäck.

00:41:41: Und auf einmal kommt... Ich hab ein kleiner dicker Mann.

00:41:46: Ein kleiner dicker weißer Mann.

00:41:48: Und lauft.

00:41:52: Popt angelaufen, schnott meine Handtasche weg, die ich auf meinem kleinen Koffer hatte und läuft.

00:41:58: Und ich, jetzt kannst du dir vorstellen, wer der kleine dicker weißer Mann war, dieser Annette, sah aus, wie kennst du noch von Kevin allein zu Hause, der Dieb, der da einbrechen will?

00:42:07: Mit der Mütze.

00:42:09: Du musst mal auf meinem Insta gucken.

00:42:10: Ich hab davon eine Collage gemacht.

00:42:12: Annette sah genauso aus.

00:42:13: Sie hat sich so eingemimmelt in so ein Ding.

00:42:16: Sie sieht genauso aus wie der.

00:42:18: Und ich bin dahinter hergelaufen.

00:42:20: und jetzt mal ganz ehrlich, wie mutig von mir am nächsten Tag.

00:42:23: Ich hab nachher gedacht, boah, ganz schön cool von mir.

00:42:27: Es gibt einen Typen, der auf dem Video, wir haben das hochgeladen, weil das ist wirklich extrem lustig, der läuft über den Platz und der guckt so.

00:42:33: Und geht ja noch mal ein Tempo weiter und ich renne über diesen Platz und rufe, haltet den Dieb!

00:42:40: Habe ich gerufen, haltet den Dieb!

00:42:45: Der kommt ja noch um so was!

00:42:48: Lui de Finay, haltet den Dieb!

00:42:51: Ja, und da bin ich dahinter hergesprintet, ich werde ja fast ins Kreuz gesprungen, weil so Handtasche hört es auf.

00:42:58: Nimm den Kopf, aber nicht die Handtasche.

00:42:59: Aber wie hast du sie dann wiedergekriegt?

00:43:01: Ja,

00:43:01: die drehte sich dann oben an sich, dass es meine Schwester ist und das Ganze wurde von Schein unserem gemeinsamen Freund in Anführungszeichen gefilmt.

00:43:09: Und da war ich platt und da habe ich gesagt, boah, das ist krass, die hatte Proben an dem Tag.

00:43:14: Und die hat die um zwei Stunden verlegt und das weißt du auch, das ist nicht so easy.

00:43:18: Du musst ein ganzes Team, musst das okay dafür geben, weil ich dachte, sie dreht.

00:43:22: Was hat die geschafft?

00:43:23: Weil die so innerlich zerfressen war von dieser Idee, mich reinzulegen und sie hat es dann wieder geschafft.

00:43:28: Deine Schwester ist skrupellos.

00:43:29: Sehr, sehr skrupellos.

00:43:31: Also die geht über Leichen für den guten Dings am ersten Tag.

00:43:34: Das war natürlich dann sehr witzig, aber... Müssen

00:43:37: wir uns nicht mal einfach zu alle zusammenfinden und also willst du nicht mal irgendwie die ganz große Rache spielen?

00:43:42: Hab ich schon mal?

00:43:43: Da ist sie auch reingefallen.

00:43:44: Da haben wir so getan, als würde ich im Krankenhaus liegen, weil da gab es mal den Skandal, was irgendwie bei Aldi oder bei Lidl, dass so Bären, die tief gefroren waren, das ist irgendwas mit denen, war nicht gut.

00:43:54: Die haben die wieder zurückgezogen.

00:43:56: Und ich hatte einen Geschäfts- Treffen mit meiner Schwester Sabine, die ist ja unsere Managerin, also PR-Managerin.

00:44:02: Und dann ruft sie Annette an und das kann ich dir mal rüber spielen.

00:44:05: Wir haben das alles aufgenommen und dann hat sie gesagt, Annette, und wie war das Treffen?

00:44:08: Und dann Sabine sagt, ja gut, nur weil Kacke das Karo nicht dabei war.

00:44:13: Wieso?

00:44:14: Die so, ja, die ... Hatte ich das nicht erzählt.

00:44:16: Die musste heute morgen ins Krankenhaus.

00:44:17: Wir waren am Abend vorher bei denen.

00:44:19: Und die haben mal in der Nähe von einem Lidl gewohnt, wo die immer eingekauft haben.

00:44:23: Und wir hatten die uns so in den Sektabend diese gekraschten Erdbeeren oder Preiselbeeren, whatever, reingemacht.

00:44:31: Und wir haben dann so getan, als wäre ich jetzt auch befallen von der Nette.

00:44:34: Der war nicht beim Aldi, der Johannes.

00:44:37: Der war gar nicht.

00:44:38: Der war beim Reden.

00:44:41: Das war so ein Witz.

00:44:44: Ja, wir hatten sie.

00:44:45: Also das allein war schon gut.

00:44:47: Aber das aller Lustigste muss ich dir ganz kurz erzählen.

00:44:48: Ich habe mal meine Mutter angerufen und dann habe gesagt, Mama, wir Frierfrauen haben eine Anfrage für ein Playboy.

00:44:54: Aber nur wenn wir alle mitmachen, mit dir inklusive.

00:44:57: Ich denke, meine Mutter sagt jetzt sofort.

00:45:00: Das sagt die, was?

00:45:01: Was?

00:45:02: Und dann habe ich gesagt, ganz ästhetische Bilder.

00:45:03: Du musst dir überhaupt keine Sorgen machen.

00:45:04: Du kannst ein Palmblatt davor halten.

00:45:07: Das wird ja auch alles ... schön gezeichnet und wir fliegen auf die Malediven und so, da hat die aufgelegt.

00:45:14: Ich, okay, meine Schwestern angerufen, ruft meine Mutter zwei Minuten später an und sagt, so, ich hab jetzt mit Bernie geredet, das ist ihr Lebensgefährte.

00:45:24: Ich mach's.

00:45:37: Ich hab mit einem gerechnet, nur nicht damit und ich ... Und dann hast du mir natürlich in dem Mist so Leid getan, weil meine Mutter sah uns schon im Flieger.

00:45:46: Auf die Malediv sieben in Deutschland.

00:45:48: Weißer Hut, Raphaeluk, und dafür kriegst du noch Geld.

00:45:51: War kurz hervor ein Playboy anzurufen, ob er irgendwas klar macht.

00:45:55: Wie schieben die Kampagnen an?

00:45:56: Dafür haben wir das Interview hier gemacht.

00:45:58: Danke, wenn's nur dafür war.

00:45:59: Geil.

00:46:00: So, jetzt sind wir sehr ausgeschweifelt.

00:46:02: Ich find's sensationell, ich freu mich ja.

00:46:04: Danke, dass du das teilst.

00:46:05: Wir halten aber vor allem noch mal eins fest.

00:46:07: Frierenfünfzig.

00:46:07: Am Ende meiner Tage ist eine Sensationsserie.

00:46:10: Er brecht mit dem Tabu der Wechseljahre.

00:46:12: Allein das ist ein Tabu, ist in dem Jahr.

00:46:14: Also aktuell ist noch quatsch eigentlich.

00:46:16: Deine Schwester sagt in der Serie, die größte Scheiße seit Schwarzbrot, finde ich auch schon.

00:46:21: Also was mir auffällt als Kunde.

00:46:23: Es ist unfassbar lustig geschrieben.

00:46:24: Ihr seid unglaublich ehrlich.

00:46:26: Ihr macht gar keine Gefangenen.

00:46:28: Da wird nicht auf Eitelkeit wertgelegt.

00:46:29: Ich habe nicht das Gefühl gehabt, dass man da noch mal drauf geguckt hat, ob man da jetzt irgendwie in bester Position abgelegt wurde.

00:46:35: Das ist einfach ein Dialog.

00:46:36: Ich nehme euch alles ab, weil ihr genau diese Schwesterndynamik habt.

00:46:40: Und das ist diese radikale Selbstironie.

00:46:44: finde ich beneidenswert und finde ich grandios.

00:46:46: Ich finde es toll, dass ihr das gemacht habt.

00:46:48: Und ich als Mann sage, brillante Serie, bitte mehr Frauen im... Ich versuche, ein Wort dafür zu finden.

00:46:55: Best-Ager-Alter, whatever.

00:46:57: Mit Kopf, Seele, normaler Figur, let's go, finde ich geil.

00:47:00: Finde ich super.

00:47:02: Danke dir.

00:47:02: Ja, das ist wirklich mega cool.

00:47:04: Und es bockt halt auch so, ne?

00:47:06: Und es gab es so noch nicht.

00:47:07: Also es gab noch nicht die zwei Schwestern, die zwei Schwestern spielen, dann auch noch sich selbst.

00:47:12: Also, das macht es ja irgendwie auch schon für uns total special.

00:47:15: Auch echt manchmal tricky am Set.

00:47:18: Weil wenn wir dann lachen, ist ja auch ein bisschen wie mit dir.

00:47:20: Du hast ja auch so eine ansteckende Lache.

00:47:23: Ich kann ja dann nicht mehr.

00:47:25: Wenn wir beide bei Läulen wären, wir würden rausfliegen beim

00:47:28: Fahrstuhl

00:47:28: hochfahren.

00:47:29: Genau, beim ersten Auto würde ich ja schon so lange lachen, dass er noch im Studio anhält.

00:47:34: Ich bin das einfachste Opfer, aber mir müsste Kurt Krömer-Hanno sagen und ich wäre dreimal sofort raus.

00:47:39: Ist doch wirklich... Ist halt schlimm.

00:47:42: Das ist so schlimm.

00:47:42: Aber wir werden günstige Kandidaten.

00:47:44: Wir werden sehr günstige Kandidaten.

00:47:46: Also ich habe auch gesagt, ich möchte mitmachen, aber ich möchte auch nicht mitmachen, weil ich wüsste, ich kann nicht.

00:47:51: Annette hat auch gesagt, als ihr Kurt Krömer an ihr vorbeigegangen ist, Leute haben zehn Nummern gemacht und sie hat sich so zusammengerissen und dann stehen die da im Raum und dann geht der ganz nah an ihr vorbei, hat sie fast alles gekostet.

00:48:02: Weißt du, einfach nur so ein Schatz?

00:48:05: dran vor, darf ich?

00:48:07: Entgegen oder Bastian und Anke, da wär auch Feierabend.

00:48:10: Das ist so unfassbar lustig.

00:48:11: Vorbei, Anke, Basti.

00:48:14: Also, mich kriegst du sowieso ja auch ganz schnell.

00:48:16: Ich wüsste nicht, wie ich das, wie ich das.

00:48:18: Aber auch das wäre vielleicht mein Experiment für uns.

00:48:21: Autogenes

00:48:22: Training.

00:48:22: Weißt du, ich hab ein Thema, weil mich das ein bisschen umtrieben hat, bin ich in die Recherche gegangen wegen eurer Serie.

00:48:28: Weil ja alle so davon gesprochen haben, das ist die Neuentdeckung von... einer modernen Frauenrolle oder von einer neuen, von einer Unterrepräsentierung oder dem Kampf gegen die Unterrepräsentierung.

00:48:40: Und da bin ich in Analyse reingegangen.

00:48:41: Und tatsächlich kann man es an Zahlen festmachen, dass Frauen im Best-Ager-Alter im Fernsehen und im Film unterrepräsentiert sind.

00:48:48: Es gibt Studien von der Maliisa-Stiftung und von der Universität Rostock.

00:48:53: Und die sprechen vom Gender-Age-Gap im deutschen Fernsehen und im Film.

00:48:56: Ja, es entwickelt sich was und es ist auch super gut zu, aber pass auf.

00:49:01: Während das Geschlechterverhältnis bei jüngeren Leuten, also bis Mitte dreißig im Fernsehen, noch nahezu ausgeglichen ist, was die Rollen angeht, Driften die Zahlen danach drastisch auseinander.

00:49:13: Ab fünfunddreißig schon auf eine Frau kommen zwei Männer.

00:49:16: Ab fünfunddreißig.

00:49:18: Ab fünfzig Jahren ist das Ungleichgewicht noch weiter verschärft.

00:49:21: In tragenden Filmrollen werden siebzig Prozent der Rollen von Männern besetzt und rein statistisch gesehen kommt in dieser Altersgruppe auf eine Frau drei Männer.

00:49:32: Man muss ja auch vom eigenen Hof kehren, bei mir jetzt in der Moderation, bei Shows, in Quiz und sowas.

00:49:37: Da sind rund achtzig Prozent der Hauptakteure männlich.

00:49:40: Prästig.

00:49:41: Das ist

00:49:42: krass.

00:49:42: Die haben manchmal zum Teil, wenn ich in meiner Show eingeladen war, dann gesagt, wir finden gar keine Frauen.

00:49:47: Oder wir haben keine, wo ich allein in der Männerrunde saß.

00:49:51: Weil es ja nicht so viele lustige Frauen gibt.

00:49:54: Du musst mir das erklären.

00:49:55: Natürlich kann ich nicht mehr überlegen oder denken, was das mit einem macht.

00:49:58: Aber was macht das mit einem, wenn man so... ultimative Argumente bekommt, die sagen, ja, lustige Frauen gibt's ja nicht, oder eine Frau, die die Halle bespielen kann, gibt's ja nicht, deswegen macht's jetzt ein Typ.

00:50:08: Was macht das mit einem?

00:50:09: Dann schrecklich, weil ich kann dir dann, ich hab so eine Papieroslüste, wo ich sagen kann, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack.

00:50:17: Dann heißt es immer, ist nicht bekannt genug.

00:50:18: Hent man nicht, oder hat mal für irgendwas anderes gestanden, oder?

00:50:22: Also es ist natürlich totaler Bullshit.

00:50:23: Genauso wie die Caro Kebikus sich wirklich einsetzt für diese Frauenrechte auf der Bühne.

00:50:29: Das kann ich natürlich nicht, weil natürlich gibt es witzige Frauen.

00:50:33: Es gibt intelligente, lustige, witzige Frauen.

00:50:36: Es gibt vor allen Dingen auch in meinem Beruf.

00:50:38: Ich habe immer auf alles Bock, weißt du?

00:50:40: Ich liebe es ja, Schauspielerin zu sein.

00:50:42: Ich liebe es aber auch, ein Shows Kindergeburtstag zu machen.

00:50:45: Und ich kenne ganz viele, die grämen sich bei sowas, weißt du?

00:50:49: Also, jetzt hast du Töne, durfte ich Gott sei Dank nochmal Kapitänin sein.

00:50:53: Und da sind auch immer viel mehr Männer, weil ... Gut, da kommen noch die Köche dazu, wo ich denke, wo ist denn die Köchin?

00:51:00: Ist ja auch immer lustig, sind dann immer nur die TV-Köche.

00:51:04: Aber das ganz oft, dass viele Schauspieler kommen und sagen, ich lieb das, wie du das machst, aber ich bin dann eher introvertiert.

00:51:10: Ich brauche einen Text, ich muss mich vorbereiten können.

00:51:12: Für mich ist das gar nicht spontan und aus der Lamingue.

00:51:15: Das versteh ich ja dann auch, und das ist dann vielleicht auch ein Argument.

00:51:18: Aber zu sagen, wir haben zu wenig, ich sag jetzt mal Frauen, die ... bis drei Zählen können, gerade ausgucken und ein Standing haben und dann sagen da fehlt es ein bisschen, das ist immer, das finde ich so lame.

00:51:30: Das stimmt einfach nicht.

00:51:31: Und

00:51:31: vor allem, glaube ich, ist es Haus gemacht, das Problem.

00:51:34: Weil nämlich das, was wir gerade besprochen haben, ist tatsächlich eine doppelte Diskriminierung.

00:51:39: Richtig.

00:51:40: Wissenschaftler sprechen dann von der doppelten Benachteiligung, weil nämlich Frauen verschwinden dann ja im zunehmenden Alter sukzessive vom Bildschirm, während Männer mit grauen Schlefen dann als die kompetente Rolle gebucht werden, als der kompetente Experte, als der attraktive Best-Ager mit silbernem Haar und Frauen über fünfzig.

00:51:59: Verkommen dann so in so Seriotypen wie die Großmutter, die einsame Verlassene und so und kriegen natürlich noch nicht die lustigen Rollen, die Gassenhauer-Rollen oder wie auch immer.

00:52:08: Und das ist dann die doppelte Diskriminierung und steht übrigens auch im Kontrast zu der absoluten Realität.

00:52:14: Etwa die Hälfte des Medienpublikums in Deutschland ist über fünfzig Jahre alt, Punkt eins.

00:52:18: Und Frauen sind in diesem Alter eine extrem kaufkräftige, sehr clevere und medienaffine Zielgruppe.

00:52:23: Die raffen das ja alle und hätten vielleicht gerne mal eine Repräsentierung ihrer Eigen.

00:52:27: Weißt du?

00:52:28: Und nicht von irgendeiner Rolle, die man damals erfunden hat.

00:52:32: Richtig.

00:52:32: Und selbst im Berufsfeldern übrigens, das ist noch abschließend, selbst im Berufsfeldern, in denen überwiegend Frauen arbeiten, zum Beispiel Pflege oder Erziehung, kommen im Fernsehen, sieben, vierundseitig Prozent männliche Experten zu Wort.

00:52:45: Obwohl mehr Frauen in den Berufsfeldern arbeiten, ist das bekloppt.

00:52:49: Das ist so verrückt.

00:52:50: Oder die sehen dann alle gleich aus, weißt du?

00:52:52: Die kriegen dann alle Panik.

00:52:53: Und dann kriegen die diese Hollywood-Fratze.

00:52:56: Das ist ja so schrecklich.

00:52:58: fangen ja jetzt sogar schon an, bevor es überhaupt losgeht.

00:53:00: Und dann sehen die alle schon gleich aus.

00:53:02: Es war ja jetzt ein paar Beispiele, Rene Selviger, die hast du nicht mehr wieder erkannt.

00:53:06: Nicole Kidman, die hat sich ja, glaub ich, dann wieder zurückoperieren lassen.

00:53:09: Das war ja ganz gruselig.

00:53:11: Also, wenn die gar keine... Also, das ist quasi eine... Es ist eine Unverschämtheit, dass wir altern.

00:53:16: Es ist nicht erlaubt.

00:53:17: Ja, absolut.

00:53:18: Absolut.

00:53:18: Es ist nicht gut.

00:53:19: Dann mach was dagegen.

00:53:20: Oder sie halt zu, äh, ja, dann bist du halt... Ich mein, dass ich jetzt keinen Teenager mehr spiele, ist mir schon klar.

00:53:27: Aber, ne?

00:53:28: Das wäre auch vermessen.

00:53:29: Hätte ich auch keinen Bock mehr drauf.

00:53:30: Aber das man wird so automatisch und genau wie du sagst.

00:53:34: Und sieht nicht jetzt jeder aus wie George Rooney.

00:53:35: Aber es ist hier auch, guck mal, wie gut ihm das steht, das Graue.

00:53:38: Richtig.

00:53:39: Ja, doch mehr davon.

00:53:41: Aber welche Frau hat ein graues Haar?

00:53:43: Weißt du, wir sollen, Punkt eins, wir müssten für mehr Frauen in den deutschen Kinofilmen und für Fernsehen sprechen und vor allem für deutsche Kinofilmen überhaupt.

00:53:51: Gerade jetzt.

00:53:52: supergeile Zahl, dreihundertvierzichttausend und mehr Tickets für Extrawurst.

00:53:56: Einfach ein sehr guter deutscher Film.

00:53:59: Harpe Kerkeling, Christoph, Maria, Habs und Co.

00:54:01: Siehst, jetzt bin ich selber in die Falle getappt, weil ich nur die beiden männlichen Schauspieler genannt habe.

00:54:05: Komm mal, dazu habe ich jetzt eine lustige Geschichte, Boschie.

00:54:07: Erzähl.

00:54:08: Das passt jetzt aber wie die Arsch auf einmal.

00:54:11: Ich hatte für den Harpe Kerkeling Film eine Anfrage.

00:54:14: Ja.

00:54:14: Und ich habe eine Abseil und ich habe mich so gefreut.

00:54:17: Ich habe direkt gesagt, ja, ich will gar nichts lesen.

00:54:19: Was ist es?

00:54:20: Ich sage schon, ja.

00:54:21: Und dann kam als Antwort, du hast eine Abseilung.

00:54:24: Ich sage, warum?

00:54:24: Warum?

00:54:25: Ich habe noch nicht mal ein Casting gemacht.

00:54:26: Du bist zu natürlich.

00:54:28: Sie haben eine Operierte gesucht und mein Gesicht war zu natürlich.

00:54:31: Und dann habe ich gesagt, das, dass ich gelten.

00:54:32: Ich habe den Film noch nicht gesehen.

00:54:33: Ich weiß nicht, um welche Runde es sich handelt, aber es sollte, glaube ich, so ein bisschen kärmengeis angelehnt.

00:54:39: Aber

00:54:40: hätte man das nicht schminken können?

00:54:42: Frage vom Leinen?

00:54:43: Ja, ich habe dann auch so gedacht.

00:54:44: Also ich glaube, dann haben sie vielleicht wirklich auch ein anderes Alter.

00:54:48: Wenn es kärmengeis, dann ist es natürlich dann vielleicht wirklich dann ein bisschen zu weit auseinander.

00:54:53: Aber es ist... Ist ja eigentlich auch lustig, wenn sie dann auch jemanden nehmen, der das auch wirklich lebt.

00:54:59: Weißt du, der dann auch die Lippen

00:55:00: hat?

00:55:00: Ja, also spätestens jetzt gehen wir alle ins Kino und gucken, welche Rolle das war.

00:55:04: Oh Gott, stimmt, ja!

00:55:06: Ich

00:55:06: weiß es ja selber nicht.

00:55:07: Oh nein, und jetzt ist es so, das ist schon hier was komplett umgeschwinkt und ich hab mir abgerollt.

00:55:13: Nein, glaub

00:55:14: ich nicht.

00:55:15: Ich empfehle übrigens noch einen Film, weil ich ihn gestern Abend bei der Premiere in Berlin gesehen habe.

00:55:18: Vorgestern Abend hab ich ihn gesehen.

00:55:20: Das Buch von Joachim Meyerhoff.

00:55:22: Simon Verhoeven macht Regie.

00:55:24: Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke.

00:55:26: Ist ein sensorzöller Film.

00:55:27: Senter Berge, eine Hauptrolle.

00:55:29: Michael Wittenborn und Bruno Alexander.

00:55:31: Ein so wundervolles Buch, ein so wundervoller Film.

00:55:33: Man heult, man lacht, man schreit, man ist wütend, man ist traurig.

00:55:38: Alle Emotionen.

00:55:39: Hört sich so nach traurig an.

00:55:41: Es ist auch ein Ticken traurig.

00:55:42: Aber Schallend gelacht zwischendurch auch.

00:55:45: Schallend gelacht.

00:55:46: Ein ganz toller deutscher Film.

00:55:49: Richtig gut.

00:55:51: Ein Thema, da bin ich noch unglaublich neugierig, wie du das einschätzt, fünfzehn.

00:55:55: In Frankreich bahnt sich eine digitale Zäsu an.

00:55:57: Die französische Nationalversammlung hat am Montagabend für ein weitreichendes Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter fünfzehn Jahren gestimmt.

00:56:05: Heißt, kein TikTok, kein Instagram, kein Snapchat für Kinder unter fünfzehn.

00:56:10: Damit folgt Frankreich den Beispiel von Australien, das er bereits im Dezember damit losgelegt hat.

00:56:15: Was ist deine Meinung dazu?

00:56:16: Ich finde das sehr gut.

00:56:18: Und nicht unter fünf.

00:56:19: Hättest du das

00:56:20: auch gerne in Deutschland?

00:56:20: Ja.

00:56:22: Meine Maus ist ja jetzt noch zu klein, dass ich mich schon mit dem Thema beschäftige, aber ich seh das bei Freunden.

00:56:28: Das ist so ätzend, finde ich, wenn so Jugendliche, weil die noch nicht raus können, die hängen die ganze Zeit nur über diesen Handy.

00:56:35: Ja, es hat natürlich auch manchmal Vorteile und die können schneller was nachgucken und so, aber ey.

00:56:41: Das war doch geil damals, sich zu verabreden.

00:56:43: Weißt du, du musst es auf dem, wer hat die nicht die Möglichkeit, entweder bist du beim Wendehammer um vierzehn Uhr oder halt nicht.

00:56:49: Take it or leave it, weißt du?

00:56:51: So, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich,

00:56:54: ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich,

00:56:57: ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich Ring alle mit, wir brauchen hier jeden Mann.

00:57:00: Aber... Was mich wütend macht.

00:57:02: Früher, bitte sag mir, dass das bei dir auch so war.

00:57:05: Du hast dich in der Schule verabredet.

00:57:06: In der Schule haben alle in der letzten großen Pause gesagt, wir treffen uns um fünfzehn Uhr da und da.

00:57:12: Komisch waren dann alle um fünfzehn Uhr auch da.

00:57:15: Die wussten, die wussten, wo es ist.

00:57:17: Und die wussten, wann man losfällt, um pünktlich da zu sein.

00:57:20: Und keiner hat gesagt, ich schaff mich, ich will so und so.

00:57:23: Oder wo war das noch?

00:57:24: Heute musst du den Vollidioten immer noch einen Standort schicken und dann kommst du trotzdem drei Stunden zu spät.

00:57:28: Genau.

00:57:29: Oder sage ich, ich kann den Live-Standort nicht mehr abrufen.

00:57:32: Kannst du es noch mal schicken?

00:57:34: Kannst du es mir via Google Maps schicken?

00:57:37: Genau.

00:57:38: Also diese guten alten Verabredungen, ah, dann dieses, also sorry, die können sich doch jetzt, ich mein, ich mach's ja auch, aber Chachivity, machen wir eine Doktorarbeit.

00:57:47: Und zwar Ronto, ja, wenn's geht noch vor dem Abendessen.

00:57:52: Jetzt mal ohne Scheiß, wir sollen alle damit klarkommen.

00:57:54: Woran weißt du noch, was ist echt auch mit diesen ganzen KI-Themen jetzt, ja?

00:57:59: was schön und schlimm zugleich ist, diese Videos, diese Fake News, die überall sind.

00:58:06: Also ich meine, manche Eltern sind froh, die wissen, ich kann mein Kind tracken, ich weiß dann im Zweifel, wo es ist, wenn es jetzt in Thailand verloren geht, weil mein Neffel ist zum Beispiel gerade in Thailand, der ist achtzehn und meine Schwester sagt, Ich will aber, wenn ich es wissen, hat er gesagt, ich will aber nicht, dass du weißt, wo ich bin.

00:58:23: Und die so, als würde ich wissen, wenn du in Thailand bist, in welcher Dschungelbarkeit du wartest.

00:58:29: Also,

00:58:30: als könnte ich jetzt kommen und dich da rausziehen.

00:58:34: Aber nur für den Fall, dass du am nächsten Tag nicht erreichbar wärst.

00:58:38: Ja?

00:58:38: Der ist halt geil, dass wir wissen, wo du bist.

00:58:40: Aber trotzdem kann ich es verstehen.

00:58:42: Man will ja auch Geheimnisse haben.

00:58:44: Ja, man will ja auch trotzdem irgendwie alleine und sich dann irgendwie das Analoge und eben die Geheimnisse zu haben, wo man ist, das ist doch Teil des Lebens.

00:58:52: Und das ist das Spannende, was jetzt gerade in Frankreich diskutiert wird, wenn das jetzt wirklich durch die Gesetzgebung durchgeht.

00:58:57: Könnte es schon für den Schuljahresbeginn im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im Super spannend für die psychische Gesundheit jünger Menschen zu kämpfen.

00:59:24: Finde ich gut.

00:59:24: Finde ich auch.

00:59:25: Ob sie das interessiert, das ist zum Beispiel, wenn einer rauchtrauchen ist, tödlich, das guckst du dir einmal an und sagt, aua, dann macht man's weit.

00:59:33: Und gerne uns geb, das ist, glaube ich, dann auch bei der Werbung so.

00:59:36: Aber wirklich, wenn man das mit einem Handeln verbindet, also dass man wirklich sagt, ihr nehmt mal die Handys hier aus, brauchen ja auch ihre Handys nicht.

00:59:43: In der Schule.

00:59:44: Warum?

00:59:44: Also... Das finde ich super.

00:59:47: Ist das nicht sowieso?

00:59:48: Ist das nicht auch hier in Köln bei einer Schule, weiß ich?

00:59:51: Wo meine Nerven drauf haben, da mussten die auch komplett Handyverbot.

00:59:54: Ob sie es abgeben mussten, weiß ich nicht.

00:59:56: Bildung ist ja immer noch Ländersache leider, aber ich wäre dafür.

00:59:59: Sechzig Prozent der Deutschen sind übrigens dafür.

01:00:01: Für ein Social Media-Verbot für untersechzehnjährige.

01:00:03: weil die Eltern Angst vor Cyber-Mobbing haben.

01:00:06: Und die Angst vor der Sucht, die ist extrem groß.

01:00:08: Und ich finde, auch ein zu junges Gehirn sollte nicht zu geballert werden.

01:00:11: Permanent mit diesem Doom-Scrolling ist meine Meinung.

01:00:14: Interessanterweise, aber, sind viele Gesundheitspolitiker und das völlig egal, ob SPD oder CDU.

01:00:20: Da ist ja alles zu lesen.

01:00:21: Daniel Günther, Ministerpräsident von Tieswig-Holstein ist super dafür.

01:00:25: CDU, dann ist auch Karl Lauterbach überraschenderweise natürlich auch dafür von SPD.

01:00:29: Das Krasse ist, Skeptiker finden bei einem Kinderschutzboden über Lehrer verbinden.

01:00:33: Die sagen, Verbot würde nichts bringen, wir müssten mehr in Bildung investieren.

01:00:37: Und da weiß ich nicht, ob das jetzt ja richtig geschritt wäre.

01:00:40: Keine Ahnung.

01:00:41: Ich weiß es nicht.

01:00:42: Wir würden einfach sagen, wir müssen uns analoger treffen und analoger zusammen sein, so wie wir das jetzt quasi analog gemacht haben.

01:00:48: Du hast jetzt ja noch was Schönes vor, ne?

01:00:50: Also wenn wir uns jetzt hier, wenn wir uns jetzt hier verabschieden, hast du noch ein Highlight vor.

01:00:54: Was sagst du doch mal an deinen eigenen Worten, was dich jetzt erwartet?

01:00:56: Highlight.

01:00:58: Mein Heimat des Tages, ja.

01:00:59: Ich würde jetzt lieber mit dir noch drei Stunden weiterlabern, meine Damen und Herren.

01:01:02: Ich habe jetzt ... Ja, ich spreche es einfach raus.

01:01:06: Elternabend.

01:01:08: Und zwar den Ersten.

01:01:09: Ich habe gedacht, das geht erst mit der Schule los, aber die ist ja in der Keytown, da gibt es das jetzt auch.

01:01:14: Und was wird da jetzt diskutiert?

01:01:15: Ob da Süßkram ausgeteilt werden darf oder ob das alles nur noch Weizenkleie sein darf?

01:01:21: oder was wird da jetzt diskutiert?

01:01:22: Dass Schwarzbrot wieder eingeführt wird?

01:01:23: oder wer hat wem eigentlich Leos Jacke letzte Woche weggenommen.

01:01:28: Die war nämlich Handmade.

01:01:30: Just saying.

01:01:32: Also noch schlimmer als der Elternabend ist der Keytouchette.

01:01:37: Das ist so schlimm.

01:01:39: Ich weiß noch, als ich damals bei der Landarztpraxis gedreht habe.

01:01:42: Und Toni war jetzt in der Kita und meinen beiden Kollegen Oli und Alex stehen neben mir und ich krieg eine WhatsApp-Einladung, Kita.

01:01:49: Und ich sag, oh krass, geht los.

01:01:51: Und die beiden raus, raus!

01:01:54: Haben die nur gesehen.

01:01:55: Und ich, was, was?

01:01:57: Da musst du rausgehen.

01:01:58: Da darf man nicht drin sein.

01:02:00: Das ist der schlimmste Chat der Welt.

01:02:01: Und dann habe ich gesagt, aber ich bin ja die Mutter.

01:02:05: Ich kann nicht so tun, als wäre ich nicht da.

01:02:09: Lass dein Mann reingehen.

01:02:10: Nur einer von euch gibt es euch nicht beide.

01:02:13: Aber da hab ich so abgelacht.

01:02:15: Geht daraus der schlimmste Chat ever.

01:02:17: Und sie haben Recht behalten.

01:02:18: Also ich bin gespannt, vielleicht wird auch das ... das regionale Essen besprochen oder so mal sehen.

01:02:23: Nee, es gibt wohl einen Fall in der Kita, irgendwas wird besprochen.

01:02:27: Und es war durch die Mail, man hat durch die Mail, wie sie also verfasst worden ist, gemerkt, nicht cool.

01:02:35: Wenn einer, also wenn ... Beide nicht kommen nicht schlimm, aber wenn gar keiner kommt von den Eltern, kommt nicht gut.

01:02:41: Und deswegen mussten wir... Netterweise den Podcast um eine Stunde vorziehen.

01:02:45: Danke lieber Borschi, dafür noch mal.

01:02:46: Hey, ich bin unglaublich dankbar, dass du überhaupt deine Zeit mit mir teilst.

01:02:49: Und ich möchte schließen mit einem großen Dankeschön.

01:02:52: Das war ein sehr erföhendes Gespräch.

01:02:54: Mit dir zu quatschen ist wie ein kleines Pflaster auf eine geschundene Wintersäle hier in Berlin.

01:03:01: Ich wünsche dir ganz viel Freude, Durchhalte vermögen.

01:03:04: Nimm den Schokoriegel mit, um anderen ein bisschen zu ärgern jetzt beim Elternabend.

01:03:09: Schokeregel

01:03:09: und Chipszüte.

01:03:12: Zum Popglas in

01:03:14: die Hand drücken.

01:03:16: Wupp!

01:03:16: Im Togo-Bächer,

01:03:18: Ding-Dog.

01:03:19: Ja, bin oben gute Laune und gute Laune.

01:03:23: Direkte Show machen.

01:03:24: Oh Gott, ja, ich bin gespannt.

01:03:26: Ich werde dir berichten, wie es war.

01:03:28: Vielen Dank für das Gespräch.

01:03:29: Ich

01:03:29: danke dir, lieber Boschee.

01:03:30: Karo Fria, bitte jetzt angucken.

01:03:32: Auf Fria und ... Fria und Fünfzig.

01:03:35: Fria und

01:03:36: Fünfzig.

01:03:37: Du bist ja... Du bist ja noch forty-fünfzig eigentlich.

01:03:40: Ja, wenn das andere nicht weitergeht, dann machen wir vielleicht weiter mit forty-fünfzig.

01:03:43: Nicht schlecht.

01:03:44: So, siehst du?

01:03:45: Einfach... Man muss in die Zukunft denken.

01:03:47: Man muss kreativ sein.

01:03:48: forty-fünfzig, aber jetzt zu sehen, InSatEins und auf JoinSatEins.

01:03:52: Grimmepreis nominiert, jubelt diese Serie hoch.

01:03:55: Sie hat mindestens eine zweite, dritte, vierte und fünfte Staffel verdient.

01:03:58: Sowas muss gefördert werden in Deutschland.

01:04:01: Liebste, Caroline... Caroline Frier?

01:04:06: Daniel.

01:04:07: Ich will dir noch mal eine Sache sagen, was ich ... Es ist so hart, morgens abgelacht habe.

01:04:11: Und das passiert nicht so oft, weil ich morgens ein harter Muffel bin.

01:04:15: Als du mit dem Benji bei Frühstücksfernsehen, als das im Louvre war, hast du den Team gemacht.

01:04:24: Bonjour.

01:04:25: Gut,

01:04:25: bonjour, bonjour.

01:04:27: Merci, merci.

01:04:28: Und dann gehst du mit Zehntausend.

01:04:30: So schlecht kann du, weil du Ronyo wählen daraus.

01:04:33: Und dann kommst du noch mal.

01:04:42: Das war

01:04:43: super lustig.

01:04:43: Das wollte ich dir die ganze Zeit schon sagen.

01:04:46: Das war ein Sketch für Lollen.

01:04:47: Karo, vielen Dank für deine Zeit.

01:04:49: Ich danke dir, mein Lieber Boschie.

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